Avalon: Bewertungen für den Inserenten

Bewertungen für den Inserenten "Avalon"

Für den Inserenten wurden bisher 20 Bewertungen abgegeben. Inserenten können festlegen, ob für sie alle jemals abgegebenen Bewertungen oder nur die Bewertungen der letzten zwei Jahre angezeigt werden sollen. Für diesen Inserenten werden alle jemals abgegebenen Bewertungen angezeigt.

Schöner Urlaub auf der AVALON
  • Törn im Juni 2019, Seegebiet/Strecke: Dänische Südsee

Zuletzt ging es im Juni eine Woche in die Dänische Südsee. In den letzten Jahren war ich mehrfach an Bord der AVALON auf der Ostsee und im Revier der Kanaren. Inzwischen ist mir diese Yacht vertraut, da wir bei sehr unterschiedlichen Wetterlagen unterwegs waren. Die Crew war immer bunt gemischt und hat als Team gut zusammengearbeitet. Die AVALON ist nicht die neuste Yacht - aber sie ist noch handwerklich aufwendig gebaut und nicht im "Leichtbau -Stil" vieler ganz neuer Yachten. Daher ist das Schiff mit 16 Tonnen Verdrängung etwas schwerer als manch andere Yacht gleicher Größe, dafür aber stark gebaut und seetüchtig. In der Kombüse sollten am Herd Halterungen für die Töpfe eingebaut werden, damit man besser bei Seegang und Krängung kochen kann. Auf jeden Fall freue ich mich schon wieder auf die nächsten Törns.

Bewertung abgegeben am 17.08.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Segeln in mit Kojencharter
  • Törn im Juli 2018, Seegebiet/Strecke: Dänische Südsee

Im July diesen Jahres habe ich mich nach langen Überlegen für einen Mitsegeltörn entschieden. Vorweg erstmal: das Schiff und der Skipper waren in Ordnung sieht man von Kleinigkeiten wie nicht funktionierenden Deckenlampen und abgerissenen Knöpfen bei den Verdunkelungsrollos mal ab. Allerdings wären einige Punkte bei der Organisation zu bemängeln: durch zeitlich falsche Angaben zum Beginn des Törns kamen einige Törnteilnehmer zu spät auf das Boot, wodurch am Samstagabend grosse Hektik beim einkaufen aufkam. Ein um eine Stunde vorverlegter Termin würde das Problem leicht beheben.
Insgesamt aber möchte ich den Törn aber als sehr gelungen bezeichne. Die Mitsegler waren super und es ergaben sich viele interessante Gespräche und auch das Lachen kamen nicht zu kurz

Bewertung abgegeben am 16.08.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Skipper Top, Segelyacht Flop
  • Törn im August 2019, Seegebiet/Strecke: Ostsee / Dänische Südsee

Hallo Ich bin vom 03.08- 10.08 auf der Avalon mit Skipper Thomas durch die Ostsee gesegelt.
Skipper Thomas ist ein Hit, sehr sympathisch, viel wissen übers segeln und die Ruhe selbst. Es war wirklich ein Spaß mit ihm zu segeln, natürlich war der Rest der Crew auch entscheidend und das hat auch alles gepasst einfach nur schön!
ABER:
Die Avalon ist in einem schlechten Zustand ! Das sind wie auch von anderen schon beschrieben keine Schäden die gerade erst entstanden sind sondern schon über lange Zeit bestehen.
Ein paar Beispiele:
*Von 3 Toiletten funktionieren nur 2 wobei eine auch erst noch von Thomas repariert werden musste und die andere gefettet, damit man den Hebel benutzen konnte. Die hintere Toilette riecht extrem unangenehm und sowie die Tür geöffnet wurde roch es im ganzen Boot. NICHT schön!
* Am Bugkorp sind die Schweißnähte gerissen so das man wenn man mit dem Bug zuerst am Steg liegt, nur über die Vorderen Festmacher aufsteigen konnte.
* Die Lampen in der Salon Decke, sind so eingebaut das man sagen kann, da war aber einer kreativ.
* Die Deckslucken sind fast alle undicht!
* In der Bilge steht so viel Wasser das es bei Schieflage über den Salonboden schwappt!
* Das Landstromkabel musste am dritten Tag von einem Mitsegler repariert werden.
* Der Plotter ist mehrfach einfach mal ausgegangen, gerade in Fahrrinnen etwas unglücklich. Zum Glück hatte Thomas noch sein IPad dabei.
* Die Sicherheitsmittel an Deck waren gut festgebunden so das man sie im Notfall erst einmal abbinden müsste.
* Der Rettungsring war nicht mit der dazugehörigen Leuchtboje verbunden so das man beides einzeln werfen konnte.
* Über die Leinen an Bord möchte ich mich nicht weiter auslassen.
All diese Punkte haben wir (die Crew) dem Eigner am letzten Tag mitgeteilt. Leider hatte er nur Ausreden parat, er wolle diese Mängel dann irgendwann beseitigen...
Ich würde mich sehr freuen wenn auch andere diese Beobachtungen weiter Dokumentieren, ob sich doch mal was ändert.
Mit Skipper Thomas gerne wieder mit der AVALON in diesem Zustand eher nicht.

Bewertung abgegeben am 11.08.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Wir betreiben seit 25 Jahren Schiffe und seit 4 Jahren auch die SY AVALON mit vielen Gästen.. Grundsätzlich: an Bord einer Yacht, die ganzjährig unterwegs ist und Wind- und Wetter ausgesetzt ist, auch in Starkwindrevieren, gibt es immer etwas zu tun. Maßgeblich sind die sicherheitsrelevanten Dinge, die unbedingt eingehalten werden müssen. Dafür wird die AVALON regelmäßig von der BG Verkehr abgenommen und zertifiziert. In der Einschätzung, was darüber hinaus zu bemängeln ist, gehen die Meinungen, wie man hier sehen kann, weit auseinander. So wird derselbe Skipper, in einer Bewertung fast beschimpft und in der nächsten als ‚Hit‘ bezeichnet… Die vom Gast angesprochenen Punkte wurde nach dem Törn an Bord ausführlich erörtert und ihm erklärt. Wir haben versucht, mit dem Gast Kontakt aufzunehmen, um zu klären, warum hier nun trotzdem gepostet wird, leider ist bis heute kein Rückruf erfolgt. In Kürze: ‚Von 3 Toiletten funktionieren nur 2‘ - Die dritte Toilette kann nicht funktionieren, denn sie wurde vor mehreren Jahren ausgebaut, damit der Store für das Zusatzgepäck entstehen konnte. ‚ Am Bugkorb sind die Schweißnähte gerissen‘ Vor etwa 2 Wochen ist beim Anlegen der Bugkorb beschädigt worden. Dies kann nur auf einer Werft geschweißt werden. Die Reparatur wird in der Werftzeit im September erledigt. Der Skipper hat den Bugkorb mit Tauwerk gesichert. ‚ Die Lampen in der Salon Decke, sind so eingebaut das man sagen kann, da war aber einer kreativ‘. Die Lampen wurden vor etlichen Jahren eingebaut und noch nie beanstandet. ‚ Die Deckslucken sind fast alle undicht!‘ Diese Behauptung ist sehr problematisch. Die Luken sind nicht ‚alle undicht‘, es sind bei 2-3 Luken die Dichtungen etwas porös und es tropft bei Starkregen ab und zu .Dies kann erst in der Werft vollständig abgestellt werden. ‚ Das Landstromkabel musste am dritten Tag von einem Mitsegler repariert werden‘. Es waren mehrere Landstromkabel an Bord. Korrekt ist. dass eines der Kabel, das defekt war, freundlicherweise von einem Mitsegler repariert wurde.. ‚ Über die Leinen an Bord möchte ich mich nicht weiter auslassen‘ Die Leinen wurden alle komplett vor zwei Jahren erneuert, da das Rigg vollkommen neu angefertigt wurde. Für eine Sicherungsleine (als "Bullenstander") wurde eine ältere Leine genommen, die bei einer Patenthalse brach. Dieses Tauwerk wurde von Bord genommen. Kommentar des Skippers : Ich freue mich über die anerkennenden Worte des Bewertenden zu meiner Skippertätigkeit auf der AVALON. Zum Schiff möchte ich sagen, dass ich viele Törns - auch harte Überführungssstrecken mit AVALON gesegelt bin, bei denen sich diese robuste und zuverlässige Yacht gut bewährt hat. Ich werde auch im nächsten Winter damit wieder im Revier der Kanaren segeln.

Stellungnahme abgegeben am 14.08.2019

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Nicht für jeden geeignet
  • Törn im Mai 2019, Seegebiet/Strecke: Englischer Kanal, Nordsee

Mein Törn auf der Aavalon im Mai/Juni 2019 war eine Erfahrung, die ich kein weiteres Mal machen möchte. Bei der Buchung der Reise wurde erklärt, dass ich rechtzeitig zum Beginn des Törns die Kontaktdaten und den Hafen erfahre in dem ich zusteigen kann. Nachdem diese Details am Donnerstag vor Reisebeginn immer noch nicht durch den Veranstalter bekannt gegeben wurden, habe ich mich telefonisch nach diesen Infos bei ihm erkundigt. Hier erklärte mir der Veranstalter, dass wohl nicht alle die Mails mit den Daten erhalten hätten, es wären Mail Adressen falsch gewesen. Es scheint für den Veranstalter auch nicht allzu wichtig zu sein sich darum zu kümmern, dass alle Gäste rechtzeitig und ausreichend informiert werden. Auch die Mehrzahl der anderen Crewmitglieder erzählten mir, dass sie den weiteren Details hinterher laufen mussten.

Angekommen in Brest, wurde ich freundlich an Bord der Avalon begrüßt. Der Skipper verschwand aber recht schnell wieder in seiner Kajüte und lies mich allein zurück. Nachdem ich meine Koje bezogen und mein Gepäck verstaut hatte, informierte ich mich beim Skipper wo man seine Taschen verstauen könnte. Diese Frage konnte mir der Skipper aber nicht beantworten, nur das kein Platz dafür verfügbar wäre, die Taschen müssen in den Kojen bleiben, oder ich muss mich mit den anderen Crewmitglieder absprechen wie die das gelöst haben.

In einer vorherigen Bewertung zum Törn im April 2019, Seegebiet/Strecke: Teneriffa - La Gomera – Teneriffa. Wurde bereits auf das Platzproblem bei Vollbelegung eingegangen, hier stehe ich voll hinter! „Die Ausstattung ist bei Vollbelegung, wie in unserem Fall (9 Personen) sehr knapp bemessen - wenig Staumöglichkeiten, der extra geschaffene Stauraum war überfüllt mit sonstigem und konnte nicht genutzt werden“

Des Weiteren wird von Wartungs- und Pflegestau gesprochen, auch hier stehe ich voll hinter meinem Vorredner. Die Ruderstandsanzeige, die Logge und der Windex waren defekt, das Fernglas an Bord war nicht zu benutzen und der Backofen funktionierte ebenfalls nicht, Batterieladezustand, Wasser und Dieselfüllstand konnten nicht abgelesen werden um nur ein paar der Dinge zu erwähnen, die mir spontan wieder einfallen. Die Bordliteratur war veraltet (Reeds von 2018 in einem Gezeitenrevier!). Auch darüber hinaus war der Zustand der dauernden Nutzung entsprechend. Die Rollos und unter meine Matratze waren Stockflecken, selbst die "sauberen" Trockentücher zum Abspülen des Geschirrs wirkten siffig.

Die Organisation an Bord entspricht auch nicht wirklich der guten Seemannschaft. Es gab einzig für die Nachtwache eine feste Einteilung. Es wurde keine Backschaft durchgeführt und auch sonst überlies der Skipper jegliche Einteilung der Aufgaben, die nicht dem Führen des Schiffes diente der Crew. In meiner Crew führte das zu einem Chaos und sich allmählich aufbauenden Spannungen unter den Crewmitgliedern.

Auf der Homepage wird von einem Kochbuch an Bord berichtet, in dem Rezepte für unterwegs enthalten sein sollen, dieses Kochbuch habe ich nicht gesehen. Die Verpflegung war dem Skipper auch recht egal, er wird ja durch die Crew mitversorgt. Nur besitzt die Crew, mangels Erfahrung keine Vorstellung über realisierbare Gerichte. Der Skipper glänzte auch in dieser Thematik mit Desinteresse. Er gab nicht mal Tipps! Die Klammern um die Kochtöpfe auf dem Herd zu fixieren waren nicht vorhanden. Auf hoher See zu kochen ist schon nicht ganz ungefährlich bei Seegang, aber ohne die Möglichkeit den Topf zu fixieren?

Was habe ich an Bord gelernt, dass man mit blinder Benutzung von Navionics APP und veralteter Literatur ohne Gezeitenberechnung durch eins der anspruchsvollsten Gezeitenreviere Europas kommen kann. Dabei hatte ich eigentlich gehofft mein Wissen gerade in dieser Hinsicht vertiefen zu können. Dem Skipper zugute rechnen muss man jedoch das seine Dokumentation in den Papierseekarten der guten Seemannschaft entsprach und das Logbuch vorbildlich geführt wurde.

Zusammenfassend:

Schlecht organisiert durch den Betreiber, Infos nur auf Nachfrage. Man hatte steht’s das Gefühl , allem hinterher laufen zu müssen.
Die Crewführung entsprach nicht meiner Vorstellung von guter Seemannschaft, mangelnde Einteilung und Organisation an Bord.
Wartungsstau auf dem Schiff, viele technische Einrichtungen defekt.
Das Schiff wirkte verdreckt, es war dem Skipper recht egal, ob das Schiff sauber gehalten wird.

Kein weiters Mal!

Bewertung abgegeben am 07.08.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Diese Einschätzung haben wir nun fast 3 Monate nach dem Törn erhalten. Bei den Überführungstörns merken wir stets an, dass Vorkenntnisse nötig sind, da nur Mitsegler teilnehmen sollten, die mit diesen besonderen Gegebenheiten (z.B. Durchsegeln bei Nacht und z.T. harten Wetterbedingungen) umgehen können; die Törns sind deshalb auch zum halben Preis eines Mitsegeltörns buchbar. ‚Keine Information zum Liegeplatz‘: Wir haben mit den Buchungsunterlagen die Information versandt, dass wir einige Tage vor Törnantritt Informationen zum genauen Liegeplatz in Brest geben. Dies haben wir auch wie vereinbart 4 Tage vorher per Mail getan, indem wir die Telefonnr. des Skippers übermittelt haben, der dann den Liegeplatz nennt. Dies ist nicht mit größerem Vorlauf möglich, da der Liegeplatz vom Hafenmeister aufgrund der aktuellen Belegung vergeben wird. Zum ‚‘überfüllten Stauraum‘ sei gesagt, dass viele Yachten keinen Zusatzraum für zusätzliches Gepäck haben. Auf der AVALON ist ein solcher Raum vorhanden, der aber bei der Überführung mit zusätzlichen Equipment (Überlebensanzüge, zusätzliche Verpflegung etc.) belegt ist. ‚Wartungs- und Pflegestau‘: Es ist nicht verständlich, warum hier diverse Sachen aufgezählt werden, die nie defekt waren und bis zum heutigen in Tag in Betrieb sind, wie Ruderstandsanzeige, Windex oder Ferngläser (es waren zwei an Bord) etc. etc. Sauberkeit: Bei unseren Mitsegeltörns wird die Yacht wöchentlich durch ein Putzteam gereinigt. Auf Überführungen muss die Crew gemeinsam für eine Grundsauberkeit sorgen. ‚Veraltete Bordliteratur (Reeds von 2018 in einem Gezeitenrevier!)‘. Neben berichtigten Seekarten und Handbüchern waren nur die Tidendaten aktuell einzuholen. Dies konnte auf hoher See auch mit dem Satellitentelefon jederzeit erfolgen. Es liefen während des Törns 3 Plotter, die aktuellen Gezeitentabellen wurden täglich abgerufen. Die SY AVALON wird regelmäßig von der BG Verkehr überprüft, alle erforderliche Ausrüstung ist selbstverständlich an Bord. Dazu gibt es hier auch die Einschätzung vieler Mitsegler. Wir werden künftig bei Anfragen zur Überführungen die Teilnehmer noch genauer nach seglerischen Vorkenntnissen und Erwartungen (‚Fehlendes Kochbuch‘) fragen. Unser Skipper Thomas ist langjährig erfahren, hier sein Kommentar: Zu jeder Zeit waren neben den verwendeten Papierseekarten ein Raymarinplotter, ein unabhängiger Kartenplotter am Steuerstand und 2 private Tablets mit Navionicskarten im Einsatz.Alle mit aktuellem Kartenmaterial. Ich war stets bemüht, meine durchgeführte Navigation mit den Mitseglern zu besprechen, allerdings wiederholten sich die ständig gleichen Fragen durch ein Crewmitglied z.B. nach Geschwindigkeit an alle ! Mitsegler in unzumutbarer Weise, dass diese das unzufriedene Crewmitglied erst ironisch, später aber schon angestrengt immer wieder darauf hinwiesen, dass er auch selbst einen Blick auf unsere Logge werfen könne, aufs Barometer, auf die Segel oder die Uhrzeit..... Alle Crewmitglieder waren rührend bemüht, den selbst gewählten Ausschluss aus der Gruppe zu verhindern. Ständig wurden Neuanfänge gemacht, während ich selbst mich um eine vermittelnde Position bemühte. Auch nachdem der Mitsegler ohne Ankündigung in den Niederlanden das Schiff verließ, bemühten sich alle um einen freundlichen Abschied, und ich nahm wiederholt per Mail den Kontakt auf. Bei dieser Überführung war ich 6 Wochen ohne Pause auf der Avalon unterwegs und bemühte mich nicht nur um alles sicherheitsrelevante Bordgeschehen, sondern um Navigation, Wartung, Gruppendynamik und Wetter. In Zeiten, in denen ich selbst keine Wache hatte, stand ich selbstverständlich stets bereit, um zu unterstützen und zu helfen. Bei solchem Rundumeinsatz halte ich mich gerne aus der Backschaft raus um auch selbst kurze Ruhephasen zu haben und habe in 30 Segler-Jahren keine Crew erlebt ,die ohne mich hilflos in der Pantry stand. Die schwierige persönliche Lage des Mitseglers ist mir sehr nahe gegangen, aber leider bin ich selbst an meine Grenzen gestoßen, erfolgreich zwischen ihm und der Crew zu vermitteln

Stellungnahme abgegeben am 13.08.2019

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Kanaren- Megawoche auf der Avalon
  • Törn im April 2019, Seegebiet/Strecke: Kanaren

Ich hatte eine wirklich großartige Woche auf der Avalon!!!,- eine meiner besten Reisen,- eine ganz tolle Crew und Skipper, Wind, Wetter, Wale und Delphine,...... was will man mehr?!
Es gab Tage mit viel Wind, die wir super genutzt haben, Stunden mit Segelmanövern, tolle Strecken in Küstennähe, aber wir hatten auch richtig viel Zeit, in absoluter Stille, vorbeiziehende Wale oder Delphine vom Boot aus zu beobachten,.....
Wir hatten sofort eine tolle Stimmung an Bord, es passte einfach, mit viel Spaß (- lange nicht so viel gelacht!!!) und sehr guten Geprächen!!!
Wir wurden, mit und ohne Segelerfahrung, -wie ich, vom ersten Moment an, kompetent angeleitet und konnten direkt mitanpacken- habe mich nicht einen Moment unsicher gefühlt...und, wir konnten sehr sehr viel selbstständig machen,... jeder wurde in alle Abläufe miteinbezogen und konnte machen oder wurde nach seinen Möglichkeiten immer wieder eingesetzt, das gab gute Abwechslung in allen Bereichen.
Ich habe als kompletter Laie in dieser Woche mit Skipper Fred superviel gelernt, daher immer gerne und sofort wieder!!!!!

Bewertung abgegeben am 21.05.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Schöner Urlaubstörn
  • Törn im April 2019, Seegebiet/Strecke: Kanarische Inseln

Wir sind im April 2 Wochen auf der Avalon zwischen Teneriffa und Gomera gesegelt. Der Törn war sehr abwechslungsreich: übernachten in der Marina, Ankern in stillen Buchten, mal viel, mal wenig Wind, Delfine und Schildkröten - es war alles dabei. Auch genügend Zeit für Landausflüge war vorhanden. Am besten hat uns der Besuch von Los Organos im Norden von Gomera gefallen. Damit haben wir die Insel einmal umrundet. Das gelingt nicht so häufig aufgrund der vorherrschenden Windverhältnisse. Die Avalon hat sich als zuverlässige und solide Charteryacht erwiesen. Unser Skipper hat uns mit viel Sachverstand und Ortskenntnis durch das herausfordernde Revier gelotst. Jeder durfte mal nach seinen Fähigkeiten mit anpacken. So mancher Mitsegler war zwar auch eine Herausforderung, aber insgesamt war es eine tolle Reise mit vielen neuen Eindrücken.

Bewertung abgegeben am 14.05.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Super Segelrevier, aber auch "Schatten"
  • Törn im April 2019, Seegebiet/Strecke: Teneriffa - La Gomera - Teneriffa

Waren zum ersten Mal auf den Kanaren. Super Segelrevier und durch die Starkwindzonen auch anspruchsvoll. In einer Woche auch zweimal Wale und Delfine gesehen. Haben auch eine Tageswanderung auf La Gomera unternommen, was wir allen absolut empfehlen können (Valle Gran Rey).
Der Avalon ist leider anzumerken, dass ein Wartungs- und Pflegestau vorhanden ist. Die Ausstattung ist bei Vollbelegung, wie in unserem Fall (9 Personen) sehr knapp bemessen - wenig Staumöglichkeiten, der extra geschaffene Stauraum war überfüllt mit Sonstigem und konnte nicht genutzt werden. Das laufende Gut ist lieblos ausgewählt und die erreichbare Geschwindigkeit ist für eine 50-Fuß-Yacht eher bescheiden (6 bis 7 Knoten absolutes Max).
Als Skipper hatten wir Fred - eine absolut extreme Persönlichkeit, der sicherlich gut ein Boot führen kann, aber vom Menschlichen her ganz allgemein riesige Mängel hat.

Bewertung abgegeben am 04.05.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Danke für Ihre Rückmeldung. Die positive Einschätzung des Fahrtgebiets und der Landprogramme bestätigen die Aussagen vieler Gäste. Zu den die AVALON betreffenden Bemerkungen: Die AVALON wird kontinuierlich überholt, zuletzt im Februar und März 2019, kurz vor dem in der Bewertung angegebenen Törntermin. Natürlich ist eine Yacht, die monatelang mit Gästecrews im anspruchsvollen Seerevier der Kanaren unterwegs ist, besonderen Beanspruchungen ausgesetzt. Die SY AVALON hat eine Zulassung für 10 Personen (weltweite Fahrt) die durchschnittliche Belegung ist etwa 6-7 Personen. Der Salon wird bei uns generell nicht belegt. Da die AVALON ein halbes Jahr im Fahrtgebiet Kanarische Inseln verbringt, befindet sich an Bord ein größerer Bestand an Ausrüstung, der in einem Extraraum untergebracht ist, damit der Platz im Salon nicht eingeschränkt wird. Im gewissen Umfang können nach Absprache, auch eigene, über das normale Maß hinausgehende Gegenstände mitgebracht werden, trotzdem ist der Raum an Bord einer Yacht nun mal begrenzt. Das Rigg samt laufendem Gut wurde 2017 komplett erneuert, natürlich kann es in Einzelbereichen vorkommen, dass z.B. häufig genutztes Tauwerk einem natürlichen Verschleiß unterliegt. Es ist nicht möglich, die Maximalgeschwindigkeit einer Fahrtenyacht durch Beobachtungen, die während eines Zeitraums von 6 Tagen gemacht werden, verlässlich einzuschätzen. Hier ist zu bedenken, dass Törnverlauf und auch Gestaltung des Törns, das Reffen/Ausreffen der Segelflächen den Gegebenheiten und Wünschen der Gästecrew angepasst werden. Skipper Fred ist ein Individualist mit Ecken und Kanten, für den die Sicherheit der Gäste und des Schiffes an erster Stelle stehen und den wir seit Jahren einsetzen. Natürlich kann die Persönlichkeit eines Menschen auch sehr unterschiedlich empfunden werden: siehe z.B. auch in unseren Bewertungen das Feedback: ‚Einmalige Reise mit der Avalon und Skipper Fred‘. Es ist nicht einfach auf eine anonyme Bewertung einzugehen, da die Möglichkeit zur Rückfrage oder Erklärung fehlt und bei uns auch keinerlei Beschwerde eingegangen ist. Bitte melden Sie sich doch persönlich bei uns.

Stellungnahme abgegeben am 16.05.2019

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Überführungstörn Eckernförde-Brest
  • Törn im September 2018, Seegebiet/Strecke: Eckernförde-Brest (Dt. Bucht, Nordsee u. Englischer Kanal)

Es hat alles super geklappt! Auf der Avalon haben wir eine gute Zeit mit vielfältigen Eindrücken und spannenden Erlebnissen verbracht. Vielen Dank dafür! Thomas ist ein sehr kompetenter und erfahrener Skipper, der insbesondere durch seine angenehme Art in erheblichem Maße zum Gelingen des Törns beigetragen hat. An einem weiteren Törn mit Thomas würde ich jederzeit gerne wieder teilnehmen.

Einwenig schade jedoch war, dass die Durchführung der Schlussreinigung nicht geregelt war. Hier ließe sich durch eine klare Absprache vor Törnbeginn die Zufriedenheit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen noch steigern.

Für die kommende Segelsaison wünsche ich dem Team der Avalon alles Gute und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

Ricarda W.

Bewertung abgegeben am 07.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Tofte Törn 2017
  • Törn im Dezember 2017, Seegebiet/Strecke: Tenerifa -Gomera-Hierro-La Palma - Gomera - Tenerifa

Hallo
Habe eine wunderbare Woche mit einer tollen Crew und einem noch "töfteren" Kaptäin gehabt. Es hat an nichts gefehlt. Guter Wind, gute Wellen, gute Inselrundfahrt auf Gomera, Rennen mit einer Schule Delfinen.
Der Kaptäin überraschte uns jedesmal nach zwei durchgeführten Nachttörns, mit selbstgebackenen Brot. Das aber nicht lange überlebte, weil es super lecker war. Auch an Informationen zur Erweiterung der Segelkenntnisse fehlte es nicht.
Es war einfach ein wunderbarer Törn, mit sehr netten Menschen.
Jederzeit wieder !!!

Gruß Josch

Bewertung abgegeben am 17.12.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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einmalige Reise mit der Avalon und Skipper Fred
  • Törn im Juni 2017, Seegebiet/Strecke: Hamburg/Kiel/Dänemark/Kiel

Auch 2 Wochen nach Törnende vergeht kein Tag ohne sehr lebendige Erinnerungen an die einmalige Zeit auf der Avalon. Eigentlich sollte es nur eine Überführungstour von Hamburg über Kiel nach Eckernförde werden - schon zu diesem Zeitpunkt war ich erfreut über die Großzügigkeit des Eigners, mir die Koje trotzdem für 1 Woche zur Verfügung zu stellen. Relativ kurzfristig wurde umgeplant und ich bekam unerwartet einen vage geäußerten Wunsch erfüllt: der Törn wurde (ohne Aufpreis!) auf eine Rundtour über Aerö und Langeland zurück nach Kiel ausgedehnt. Die Crew wechselte unterwegs etwas in der Zusammensetzung und wir kannten uns vorher bis af eine Ausnahme nicht, aber an Bord bildete sich unter Einbezug aller in kurzer Zeit eine echte Gemeinschaft.
Die Avalon ist zwar nicht mehr ganz neu, aber sehr gut in Schuß und mit ihrem hohen Gewicht und der Länge von 15m optimal geeignet für die kurzen Wellen der Ostsee - noch nie wurde ich derart von Seekrakheit verschont. Das Reffen mit Rollgroß und Rollgenua erhöht die Sicherheit an Bord, das Platzangebot ist luxuriös, wenn man sonst im 30er Fußbereich segelt.
Das Wetter auf unserer Tour hatte bis auf Flaute alle Facetten von Wärme und Sonne bis Starkwind und Regen parat und Elbe, NOK und Ostsee ließen sich von unserer teils komplett segelunerfahrenen Crew dank der super sicheren und sehr erfahrenen Schiffsführung von Skipper Fred auch bei viel Seegang oder Schiffsverkehr in der Kieler Förde angstfrei erleben. Über Seemannschaft und das Segeln haben wir viel gelernt - unabhängig von der Vorerfahrung. Die Begeisterung an Bord war entsprechend groß. Dankbar blicke ich auf die erlebte Zeit zurück und versuche, die besonderen Momente im Alltag nachklingen zu lassen. Am liebesten würde ich morgen schon wieder los mit der Avalon und Skipper Fred....

Bewertung abgegeben am 03.07.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Spaß am Segeln
  • Törn im Februar 2017, Seegebiet/Strecke: Von Teneriffa nach La Gomera

Hallo,

ich möchte hier gern meine Bewertung abgeben. Ich war mit der Avalon von Teneriffa nach La Gomera im Februar 2017 gesegelt. Dieses war mein allererster Segeltörn! Der erfahrener Skipper Fridhjof ist ein begnadeter Segler mit viel Menschenkenntnis und hat uns Mitsegeln lassen, was der gesamten Crew viel Spaß bereitet hat.
Es war durch die 2 Ausflüge, einmal Masca Schlucht und auf La Gomera der Urwald sehr abwechslungsreich und abends in den Tavernen kamen bei einem Glas Rotwein schöne Gespräche zusammen.
Alles in allem - immer gern wieder auf Segeltörn mit Fridhjof:-))))))

Bewertung abgegeben am 01.03.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Dem Winter entflohen
  • Törn im Februar 2017, Seegebiet/Strecke: Teneriffa/Gomera

Kurz entschlossen noch eine Woche "blind" Kanaren gebucht, um dem Winter in Deutschland zu entfliehen. Mit der SY Avalon einen Volltreffer gelandet. Flug von Frankfurt nach Teneriffa zur optimalen Tageszeit. In 10 Minuten vom Flughafen zum Schiff. Ab jetzt nur noch eine wunderbare Woche. Seit 10 Jahren Kojencharter die beste Gruppe. Skipper Fridtjof einfach nur gut. Unterhaltsame Seglergeschichten am laufenden Band, Organisation der Gruppe dezent, aber effektiv und gute Seemannschaft. Unglaublich, wieviel man in einer Woche erleben kann. Delfine, Wanderungen durch die Masca-Schlucht und auf Gomera, Baden mit viel Welle, Feuershow am Strand und sogar einen Musiker mit Gitarre als "Bordkapelle". Besser kann es kaum werden.

Bewertung abgegeben am 28.02.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Kanaren im Januar und dem Winter entkommen
  • Törn im Januar 2017, Seegebiet/Strecke: Teneriffa und La Gomera

Ich komme gerade zurück vom Segeln und stelle fest: sehr schön war's.

Zum Segelrevier: Landschaftlich sind die kanarischen Inseln eine Abwechselung zum Mittelmeer bzw. zum Segeln an langen Küstenlinien und hellen Stränden. Unbeding machen sollte man (trotz aller Segelbegeisterung) einen Landausflugstag in la Gomera. La Gomera ist ein Traum: Mietwagen nehmen und die Insel erkunden bzw. durchqueren. Glücklicherweise hat unser Skipper hierzu auch die Unentschlossenen motiviert und ist mit der bereits inselkundigen Restcrew zum Zielhafen vorgesegelt.

Zum Schiff: die Yacht ist nicht ganz neu aber gut in Schuß. Die gemeinschaftlich genutzten Räume sind ausreichend groß und die Crew kann komplett gemeinsam essen. Man merkt an kleinen Extras und der Ausstattung, dass es sich um eine Eignerjacht handelt und nicht um ein reines Charterschiff. Sehr angenehm war auch, dass es vor und nach der Reise keine "Ikeaglaszählung" oder ähnliche bürokratische Zeitverschwendung gab.

Zu Crew und Skipper: die Crew war eine bunte Mischung aus erfahrenen und unerfahrenen Seglern aller Altersgruppen. Der Skipper war seemännisch routiniert, kannte die Inseln seit Jahrzehnten und war sehr sicherheitsorientiert. Die Crewmitglieder wurden von ihm je nach Erfordernis und Bereitschaft aktiviert und er gab sein Wissen gerne weiter (besonders gerne auch zum Thema seemänische Flaggenführung :-)).

Bewertung abgegeben am 08.02.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Singlereisen
  • Törn im Dezember 2016, Seegebiet/Strecke: Teneriffa

Wer eine Singlereise buchen möchte, der ist hier richtig, kann dies aber auch direkt bei [Internetadresse entfernt] tun...
Wer gerne segeln möchte oder etwas über das Segeln lernen möchte, sollte die Avalon besser nicht wählen.
Die Crew war nett & lustig und das Wetter war zum Sonnen und Baden im Dezember noch richtig schön ;-)

Bewertung abgegeben am 05.02.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Diese Bewertung können wir überhaupt nicht zuordnen. Die SY AVALON ist während des gesamten Dezembers wegen eines Werftaufenthalts keinen einzigen Törn für Einzelgäste gefahren. Auf eine anonyme Bewertung nach zwei Monaten können wir nicht eingehen – bitte melden Sie sich persönlich bei uns, damit wir klären können, um welche Yacht, bzw. worum es hier geht.

Stellungnahme abgegeben am 07.02.2017

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Jederzeit und ueberall
  • Törn im April 2016, Seegebiet/Strecke: Lissabon-Cherbourgh

Ich bin einen Ueberfuehrungstoern der 'Avalon' mitgesegelt, von Lissabon nach Cherbourgh. Um es kurz zu sagen: ich kann dieses Schiff, den Skipper (Peter), und die Eigner nur waermstens weiterempfehlen!

- Zeitgerechte und ausgiebige Informationen im Vorfeld
- Gut gewartetes, gut ausgestattetes und platzmaessig komfortables Schiff
- Keine Ueberbelegung, wir hatten alle gut Platz (6 Crew + 1 Skipper)
- Ausreichend Stauraum
- Professionelle Skipperschaft (speziell das Anlegemanoever in Brest wird mir in Erinnerung bleiben: Ich habe noch nie eine so ruhige und soveraene Schiffsfuehrung auf engem Raum erlebt! Und ich bin doch schon einige Meilen gesegelt..)
- Erfahrene und gut zusammenpassende Crew (okay das kann man sich manchmal nicht aussuchen, doch hier hats wirklich gestimmt!)

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich bin nicht das letztemal mit der Avalon gesegelt. Naechstes Jahr wieder: wenn eine Koje fuer mich frei ist, wieder die Ueberfuehrung. Und die Ostsee muss ich mir auch mit ihnen geben :-)

Danke Euch herzlichst!

Bewertung abgegeben am 12.06.2016 von einem Benutzer ohne Benutzername

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tip top
  • Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: brest-povoa do varzim

ahoi!
ich bin mit peter & der avalon beim überstellungstörn von brest richtung lissabon mitgesegelt. die kommunikation mit dem büro war tip top, das schiff war in bestem zustand, seemanschaft super und die crew selbst wunderbar. zu allem überfluss hatten wir auch bestes segelwetter. gerne wieder!

Bewertung abgegeben am 09.02.2016 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Auch der zweite Törn auf der AVALON begeisterte mich
  • Törn im November 2015, Seegebiet/Strecke: Povoa de Vazim über Madeira, La Palma nach Teneriffa

Zwar konnte der Treffpunkt für die letzten zwei Wochen der Überführung nach Teneriffa nicht wie geplant in Lissabon stattfinden, sondern in Povoa de Varzim (über Porto), aber dadurch habe ich mit Bahn und Metro auch ein bisschen von Portugal kennen gelernt und das Vergnügen mein erstes Fado Konzert in Povoa zu hören..
Zum Glück besserte sich das Wetter so, dass wir zwei Tage nach meiner Ankunft die Erlaubnis der Behörden bekamen aus zu laufen. Zuvor war die Marina für alle Schiffe eine Woche lang für Ein - und Ausfahrten wegen heftiger Grundsee gesperrt worden, was auch in der ersten Nacht an Bord heftig zu spüren war. Ich wurde in meiner Steuerbord Stockkabine ganz schön durchgeschaukelt :-)
Am 01.11.15 um 16:30 Uhr fuhren wir dann los Richtung Madeira,und setzten gleich die Segel.
Erst gemütlich, dann bei über 30 Knoten und Wind gegenan und dann Flaute und drei Tage unter Motor, kamen wir nach 7 Nächten in Funchal an.
Nach kurzer Verschnaufpause hatten wir dann eine sehr angenehme Segelreise nach Santa Cruz de La Palma, wo wir auch einen Landtag einlegten und eine zum Teil ungemütliche, wegen Welle und kaum Sicht (Kalima verhüllte Teneriffa und La Gomera) nach San Miguel auf Teneriffa.

Nachdem ich die AVALON nun insgesamt 4 Wochen gesegelt bin, stelle ich immer noch fest, dass sie für ein Zusammenleben sehr großzügig gebaut ist. Die 10 Kojen sind zum Teil etwas klein und es ist angenehmer eine Kajüte für sich alleine zu haben.
Man sollte unbedingt darauf achten, dass man seine Dachluke richtig verschließt, sonst könnte es sein, dass man im Nassen liebt, was aber mit Nassklamotten zu überbrücken ist, bis die Polster von der Sonne wieder getrocknet werden können :-)
Mit dem riesigen Steuerrad kam ich in diesen zwei Wochen viel besser zurecht. Das kann an der Windrichtung gelegen haben oder auch daran, dass ich mir inzwischen eine gemütlichere Position angewöhnt hatte. Auf jeden Fall taten meine Schultern nicht so weh wie in den ersten beiden Wochen.
Alles in Allem habe ich mich immer sicher gefühlt auf der AVALON. Skipper Peter und die Crew verrichteten ihre Job´s prima und auch nach dem zweiten Törn würde ich jederzeit wieder mit der AVALON auf den Weltmeeren segeln.

Herzliche Grüße
Monika Bubel

Durch eine kleine Unachtsamkeit, da ich meine Luke dummerweise ein wenig offen gelassen hatte wurde meine Koje leider nass.

Bewertung abgegeben am 27.11.2015 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Segeln im Nordostatlantik
  • Törn im November 2015, Seegebiet/Strecke: Portugal - Teneriffa

Am 1.11.2015 gegen 17:00 hieß es „Leinen los“ in Pavoa de Varzim/Portugal mit Ziel Teneriffa über Funchal/Madeira. Die Avalon lag bereits einige Tage im Hafen fest wegen starker auflandiger Brandung. 5 Personen an Bord einschließlich Peter, unserem Skipper. Wir sind alle voller gespannter Erwartung auf den großen Törn, immerhin liegen mehrere hundert Seemeilen vor uns und wir werden mehrere Tage am Stück segeln. Der Skipper und ich werden sich als Wachführer im 3h Rhythmus die Schiffsführung teilen, 3 Steuerleute kommen abwechselnd hinzu (im 4h Wechsel tagsüber/2h Wechsel nachts). Für uns 5 bietet die moderne geräumige Yacht natürlich reichlich Platz an Bord, wir alle genießen den Luxus einer eigenen Kabine. Die Segel sind dank guter Technik schnell gesetzt, das Schiff kommt zügig in Fahrt, wir segeln in die aufkommende Dämmerung hinein. Der Kurs wird mit 230 Grad COG bestimmt, GPS und Kartenplotter erlauben uns die fortlaufende Kontrolle über Kurs und Kursabweichung, weitere Sicherheit bieten die ebenfalls mitgeführten Papierseekarten. Integriertes AIS und Radar bieten zusätzliche navigatorische Sicherheit in der Handhabung von Schiffsbegegnungen. Die Winde sind zunächst mäßig aus NNE, später auffrischend, so dass wir zunehmend reffen, was wiederum technisch sehr gut durch die beiden Rollreffsysteme unterstützt wird. Mit dem aufkommenden Seegang zeigen sich nun die guten Seeeigenschaften dieser großen Segelyacht, der Einstieg in die Wellen ist moderat und ausgewogen, nur selten kommt eine See über Deck. Der Wind dreht während der nächsten Tage schließlich auf eine ungünstige SW Windlage, nun also direkt von vorn, wir kreuzen auf WNW und SSE Kursen gegen an. Aus den zunächst geschätzten 4-5 Tagen des ersten Fahrtabschnitts werden schließlich 7 Tage bis zur Ankunft in Funchal. Nun lernen wir den Komfort des Schiffes richtig zu würdigen, die großzügige Pantry mit kardanischer Kocheinrichtung kann auf See gut verwendet werden, es sind 2 Toiletten an Bord, sogar eine Dusche. Die Kojen sind bequem und durch ein Leesegeltuch abgesichert. Der Cockpitbereich ist gut dimensioniert, bei ruhigerer See wird der Lebensbereich noch durch den Decksbereich vergrößert. Etliche Male erlaubte der Skipper ein Sonnenbad an Deck, einmal war sogar das Baden vom Schiff aus möglich, da wir vorübergehend Flaute hatten und die See ruhig ging. Schwimmen über 4000m Wassertiefe ist gewiss ein besonders intensives Erlebnis. Gefühlt viel schneller und sehr kurzweilig endete dieser 1. Fahrtabschnitt schließlich mit dem Einlaufen in Funchal bei strahlendem Sonnenschein am frühen Vormittag. Hier stieg mit Andreas ein weiterer Wachführer hinzu, so dass sich auf der nachfolgenden Strecke nach La Palma und Teneriffa auch das Wachsystem entspannte und wir wunderbare Segeltage in immer wärmere Gefilde hatten, nunmehr glücklicherweise auch bei idealen Windbedingungen. Die Reise war für mich als langjährig erfahrenem Segler ein besonderes Highlight, ich habe alle Tage auf See und in den Häfen sehr genossen, die Stimmung an Bord war hervorragend. Aus der Mannschaft hat sich ein tolles Team entwickelt, Peter ist ein äußerst sympathischer und umsichtiger Skipper, dem man sich sehr gern anvertraut und der durch seine empathische Ader wesentlich das positive Borderlebnis mitbestimmt. Natürlich bleiben während einer solchen Langfahrt auch unerwartete Situationen und technische Pannen nicht aus. Hier war Peter dank seiner jahrzehntelangen Segelerfahrung in allen Fällen ein kompetenter und souveräner Problemlöser. Ich kann das Mitsegeln auf der Avalon 100% weiterempfehlen, das Revier rund um die Kanaren ist ein fantastisches Segelrevier und ich werde auch selbst hoffentlich bald wieder mitsegeln können. Hilfreich und sympathisch ist auch der Organisator und Schiffseigener Friedhelm von der Heide, der selbst ein sehr erfahrender Segler ist und der alle Fragen hilfsbereit und offen beantwortet.

Bewertung abgegeben am 25.11.2015 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Ein gelungener Törn
  • Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Brest - Lissabon

Ich war auf der Avalon bei der Überführung von Kiel auf die Kanaren im Oktober 2015 auf der Strecke Brest – Lissabon unterwegs.
Die Avalon, mit der wir die Biskaya in weniger als drei Tagen gequert haben, ist ein guter Segler, technisch gut gepflegt, seetauglich ausgestattet und eingerichtet. Das Cockpit bietet einen sicheren und bequemen Aufenthalt, auch bei Seegang, mit ausreichend Platz Gesegelt wird mit Rollgroß und Genua auf einer Rollanlage. Im großen Salon und der gut ausgestatteten Pantry lässt sich sowohl auf See als auch im Hafen gut leben. Sehr angenehm ist, dass eines von den ursprünglich drei Bädern als Stauraum umgebaut wurde. So steht viel Platz für Lebensmittel zur Verfügung und alles ist bequem zugänglich ohne das sonst übliche Wühlen in den Salonbänken.
Peter, der Skipper, war immer ruhig und souverän. Da werden keine lauten Kommandos gebrüllt oder die Crew über das Deck gescheucht. Sobald er vertrauen hat, lässt er gerne den Wachen freie Hand und beobachtet nur. Wenn es Fragen gibt, ist er nie um eine kompetente Antwort verlegen. Kurzum, man merkt ihm die jahrzehntelange Erfahrung, auch auf eigenem Kiel, an. Und damit nicht genug, hilft seine gesellige Art auch über Zwangsaufenthalte im Hafen wegen schlechtem Wetter hinweg.
Meine Mitsegler dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Wir waren ein gutes Team mit dem das Segeln aber auch die Hafentage, viel Spaß gemacht haben.
Den Eigner der Yacht, Friedhelm, habe ich leider nicht persönlich kennengelernt. Ich war aber vor und nach dem Törn mit ihm in telefonischen Kontakt, hatte immer sehr angenehme Gespräche und den besten Eindruck gewonnen.

Ich würde mit der Yacht, Peter und meinen anderen Mitseglern diesen Törn sofort wieder segeln.

Bewertung abgegeben am 22.11.2015 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Überführungstörn von Kiel nach Brest
  • Törn im Oktober 2015, Seegebiet/Strecke: Kiel bis Brest

Zunächst einmal: Da das hier meine erste Erfahrung nach dem Prinzip Hand gegen Koje war habe ich für eine Bewertung noch relativ wenig Vergleichsmöglichkeiten. Allerdings vermittelt es vllt. einen ganz netten Eindruck für die noch etwas Unerfahreneren auf diesem Gebiet.
Ich habe mir von den gut zwei Wochen auf dem Weg von Kiel nach Brest erhofft etwas tiefer in die Praxis des Segelns eintauchen zu können, da ich mittelfristig auch vorhabe weiterführende Scheine (SKS,SSS) zu machen. Die etwas längere Strecke, das Revier und die Jahreszeit ließen darauf schließen, dass es auch mal ungemütlich werden könnte. Der Törn verlief dann auch so, dass zwischenzeitlich gut Strecke gemacht wurde, da nach einer kurzen Zwangspause auf Borkum (wo auf den Postboten mit dem fehlenden Kartenmaterial gewartet wurde) die restlichen Meilen nach Brest in strammen 4-5 Tagen runtergesegelt wurden. Das Wetter war dabei für den Einstieg ziemlich perfekt, da meistens Wind von achtern bei 3-4, zwischenzeitlich aber auch mal mit 6-7 blies. Das Boot ließ sich meiner Meinung nach bei diesen achterlichen Winden nicht immer einfach auf Kurs halten, sodass man ab und an auch mal entschieden gegensteuern musste. Sehr spannend war in dieser Hinsicht aber zu beobachten, wie sich das Steuerverhalten mit der Anpassung der Trimm veränderte. Die Erfahrung des Skippers war nicht nur in dieser Hinsicht gut ersichtlich, ich habe mich auch generell sehr sicher und gut aufgehoben gefühlt. Erfahrungen und Wissen hat er sehr gerne mit uns Mitseglern geteilt, sodass sich viele tolle Gespräche in dieser Zeit ergeben haben.
Wir waren auf der Etappe mit sechs Personen auf dem Boot, was nach meiner Ansicht sowohl von Wachplan, als auch vom Platz her gut auszuhalten war. Die Einrichtung der Avalon war sehr schön und geräumig. Der große Salon lud im Hafen zum gemütlichen Beieiandersitzen ein und auch sonst hat es eigtl an nichts gefehlt. Alles in allem kann ich die Avalon und das symphatische Team drumherum nur weiterempfehlen!

Bewertung abgegeben am 27.10.2015 von einem Benutzer ohne Benutzername

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