Lefkada: Bewertungen für den Inserenten

Bewertungen für den Inserenten "Lefkada"

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Eine wunderschöne Zeit
  • Törn im September 2019, Seegebiet/Strecke: Ionisches Meer

Die Sonne geht auf und wir kriechen aus unseren Kojen. Der Blick schweift in die Ferne, Kaffegeruch steigt in die Nase, der sanf vom leichten Morgenwind davon getragen wird. Riesige weiße Felsen und Strände kontrastieren das blaue Meer, den blauen Himmel und das satte grün der Bäume. An diesem Morgen sind wir die einzigen in der Bucht. Keine Motoren oder andere Geräusche stören die Idylle.
Nach dem Kaffe noch eine Abkühlung im Meer, denn die Sonne heizt uns schon gewaltig ein. Die Taucherbrille über das Gesicht gestülpt, ein kurzer Blick in das kristallklare Wasser, in dem die Fische bereits warten. Wir können uns kaum an den Fischen satt sehen, doch der nächste Brüller wartet schon ein paar Seemeilen entfernt auf uns. Wir holen den Anker ein, setzten die Segel und nutzen den Wind der Düse, um an unser nächstes Ziel zu gelangen.
Zum Glück haben wir Markus, der bereits einen Plan hat, wie er uns immer wieder aufs neue vom Hocker reißen kann. Ein echter Seemann, der das Revier bestens kennt und immer für einen Spaß zu haben ist. Ein echter Kapitän, der sich immer bestens um die Crew sorgt und auch klare Anweisungen gibt, wenn es zu Manövern kommt. Bereits nach kurzer Zeit fühlen wir uns alle ebenfalls, wie echte Seemänner und Frauen, denen Salzwasser durch die Adern fließt. Wir sind voll und ganz in eine neue Welt eingetaucht.
Über die endlosen Weiten der See, vorbei an den unberührten Inseln erreichen wir die nächste atemberaubende Bucht. Das Wasser schimmert von blau bis türkis in allen Farbtönen. Die Sonne steigt höher und der Blick in die Unterwasserwelten der Buchten fällt leicht. Wir frühstücken inmitten der malerischen Landschaft. Andere Segler nähern sich in der Ferne. Frisches Rührei und süßer Honig auf dem Brot runden das Frühstück ab. Die Krümmel des Brots, die wir auf der Wasseroberfläche verteilt haben locken unzählige Fische an, die sich um das Schiff tummeln. Wir verweilen noch eine Weile in der Bucht, schwimmmen mit den Fischen. Die Sonne, der Hunger und der Wind geben den Tagesrythmus vor. Wie spät es ist, wissen wir nicht. Wir holen den Anker ein und die Reise geht weiter. Nächster Halt: ein kleines Dorf, denn es gelüstet uns nach etwas süßem zudem wir brauchen neuen Lebensmittel und Wein für den Abend.
Die Fahrt entlang der Küste besticht durch den Wind im Gesicht und der Sonne auf der Haut. Die Haare noch nass vom Baden hinterlassen nach wenigen Minuten nur noch das Salz des Meeres. Die Lippen schmecken salzig. Die Landschaft zieht langsam an uns vorbei. Markus hat uns zum Abend einen neuen Brüller versprochen. Damit sollte er Recht behalten. Der Wind lässt nach. Wir schalten den Motor ein, der uns langsam einem einsamen Strand näher bringt, an dem sich ein langer Steg ins Meer streckt. Ich schnappe mir das Seil zum Anlegen. Ein sonnengebräunter schlanker Mann mit Sonnenbrille erwartet uns und hilft beim Anlegen. Der Strand ersteckt sich hunterte Meter und ist bestückt mit kleinen Sonnenschirmen aus Palmenblättern und Bambus. Eine kleine Strandbar steht am Ende des Stegs, der dem Mann gehört. Sein Name ist Jorgus. Wir trinken ein Ankerbier zusammen und genießen den Sonnenuntergang mit guter Musik und einem kleinen Snack. Außer uns steht nur ein Campervan am Strand. Der Himmel färbt sich rot und die ersten Sterne erscheinen am Himmel. Es werden nicht die letzten sein.
Die Nacht verzaubert uns mit unzähligen Sternen, die sich über das Meer und die Berge erstrecken. Die Milchstraße zeichnet sich in einer uns neuen Klarheit am Himmel ab, als Jorgus plötzlich ein riesiges Telekop aus seinem Schuppen holte. Er zeigte uns damit den Saturn mit seinen Ringen und den Jupiter und dessen Monde, Bilder die sich Einprägen. Doch das leuchten am Himmel wurde noch durch das Lichtspecktakel unter Wasser übertroffen. Leuchtplankton, der bei Berührung grün leuchtet besiedelt das Wasser. Ungefährlich und unfassbar faszinierend schimmert es im Wasser. Wir lassen die Nacht mit einem Bad im leuchtenden Meer ausklingen, während Sternschnuppen über uns den Nachthimmel noch weiter verschönern. Müde von den abertausenden Eindrücken gehen wir vom Strand in die Kojen, werfen einen letzten Blick aus dem Fenster über uns auf die Sterne und schließen voller Vorfreude auf den nächsten Tag die Augen und schlafen ein.
Danke Markus für diesen unvergesslichen Törn. Ich hoffe, dass wir nochmal das Vergnügen haben werden.
Maria, Lena und Nicos

Bewertung abgegeben am 30.09.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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