Griechenland-Segeln: Bewertungen für den Inserenten

Bewertungen für den Inserenten "Griechenland-Segeln"

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erbärmlich
  • Törn im Mai 2018, Seegebiet/Strecke: Rhodos

Anzeige bei „Hand gegen Koje“ : „Mitsegeln Rhodos – Kos ….“ auf Seastream-Ketch für 380,- € pro Woche plus Bordkasse. Na ja, 380,- € für „Hand gegen Koje“? Aber das sollte der Abschluss-Törn meines Seglerlebens (75 Jahre) sein, also los! Der Traum: Kleine Inseln abseits des Touristen-Stroms, kleine Häfen und Buchten, Tavernen, Wein, Gespräche mit anderen Seglern, Original Griechische Küche und, natürlich, tolles Wetter.

Mach einigem Hin und Her, ich war mir wegen meiner Krebs-Bestrahlung nicht sicher, dass ich fit genug sei, hat mir Ulrike (Skipper Julius) gemailt, sie hätten keinen Ersatz für mich gefunden, ich fühlte mich im Wort und sagte zu.

Anreise: Sa. 19.05.2018 02:30 Wecken, kleines Frühstück, mit meiner Frau fahrt per Auto zum Flughafen, fast pünktlich 04.00 dort. Flug problemlos. Vom Flughafen „Rhodos“ nach kurzer Wartezeit per Bus, um etwas von der Gegend und Rhodos zu sehen, zur City Rhodos. Von dort per Taxi zum beschriebenen Strand südlich der neuen Marina: Dort liegt die „Celerity“ (Wien) vor Anker. Anruf per Handy, Ulrike war schon am Strand und hat Julius mit dem Schlauchboot her gerufen, hat toll geklappt, etwa 13:30 Ortszeit (also für mich 14:30) an Bord.

Das Schiff ist altersmäßig schon in die Jahre gekommen, aber o.k., bei nur 32 Fuß (wer kommt auf die Idee, bei 32 Fuß noch einen 2. Mast auf zu stellen?) natürlich alles sehr klein. Der Salon, natürlich, wie alles auf dem Schiff sehr klein, mit 2 (ZWEI) Stufen zur Pantry und Kabinen. Die Gast-Kabine voll mit nicht aufgeräumten Decken, Plastiktüten, Krimskrams. Ich sollte die obere Koje belegen, aber auch sie war so nicht benutzbar. Nach Wegschieben der Sachen auf der unteren Koje konnte ich meinen wirklich kleinen Koffer und Rucksack dort abstellen. Es wurde in Aussicht gestellt, dass die untere Koje ausgeräumt wird, damit der in 2 Tagen zweite hinzu kommende Gastsegler dort sein Gepäck abstellen könne. Schaps, um Wäsche, Hosen oder Hemden o.ä. auszuräumen, stehen nicht zur Verfügung, sind alle mit Ausrüstungen des Skipperpaares belegt. Im Gespräch erfuhr ich, dass das Paar bis auf 2-3 Monate im Winter ausschließlich auf dem Boot lebt und von der Charter den Lebensunterhalt bestreitet. Es wird ausschließlich in Buchen geankert, nie Häfen angelaufen. Tschüß mein Traum, etwas von Griechenland kennen zu lernen, es wird nur an Bord gekocht. Sie boten mir aber an, mich jeden Abend mit dem Schlauchboot an Land zu bringen und wieder abzuholen, wenn ich gegessen hätte. Ist das Urlaub?

Natürlich hatte ich inzwischen Durst, Ulrike fragte nach. Ich bekam ein großes nicht gekühltes Glas Wasser, es schmeckte irgendwie nicht frisch, metallisch. Auf meine Frage: Es währe selbst gezapftes (wo?) Leitungswasser, kein Mineralwasser. Alle Tipps aller Reisender besagen: NUR abgekochtes

Leitungswasser in südlichen Ländern trinken, sogar das Wasser zum Gemüse-Spülen abkochen! Das war also mein Willkommens-Einstieg: Ein schales Glas Leitungswasser und ein Wisch über die Kojen, um Platz zu machen.

Ulrike und Julius legten ein paar Geldscheine (Alibi-Geld?) auf den Tisch und drängten mich, 50,- € in die Bordkasse einzubezahlen. Dann fuhren sie zum Einkaufen. Kurz danach gab es Mineralwasser mit Kohlensäure und Weißwein, die gekühlte Schorle hat sehr gut geschmeckt, ebenso ein selbst bereiteter griechischer Salat mit Käse usw., frischem knackigem Weißbrot und Mineralwasser. Bordkasse gab es nicht, es wurde nichts abgerechnet, meine 50 € sind weg, Restgeld von angeblich 150 € gibt es nicht. Kurzer Versuch, etwas zu schlafen. Beim Aufstehen: Vorsicht! Nicht in den großen Eimer mit schmutzigem Geschirr treten! Durch „Anker auf“ wurde ich neugierig: Schwacher Wind, Genua, etwa 2-3 Meilen vor den Stadthafen verholt und dort, natürlich, geankert. Anweisung von Julius: möglichst nicht das Klo benutzen, lieber direkt ins Meer erledigen (spart auch Papier). Zähneputzen bitte ins Spülbecken der Pantry, das Becken des Waschraumes sei unter dem Wasserspiegel (kann nicht sein!)und bereitet Probleme.

Inzwischen war mit klar: DAS ist nicht mein Urlaubstörn! Meine Frau hat dann in Hamburg in mühseliger Sucharbeit einen Rückflug (2 x Umsteigen) für mich für den nächsten Tag (Sonntag) gebucht und bezahlt, ich solle am Flughafen nur meinen Ausweis zeigen. Hat dann auch so geklappt.

Morgens waschen: Ging nicht, das Becken in der Pantry war voll mit dem Kaffee-Geschirr. Also nur rasieren: Als Ulrike meinen Rasierer hörte, war sie wie der Blitz bei mir, „nur draußen rasieren“, sie hätte keinen Staubsauger. Nach errekter Debatte einigten wir uns auf die Charter einer Woche 380,- € plus 20,-. € für Wäsche, natürlich 50,- € Bordkasse abschreiben. Ich hatte keinen PC um nachzuweisen, dass ich nur zu gesagt habe, als Uli mir gemailt hat, sie hätten keinen Ersatz für mich gefunden. ICH LASS MICH NICHT GERN BELÜGEN!

Julius hat mich dann per Boot an Land gebracht. Rückreise fast problemlos.


Im Mai 2018 Jürgen

Bewertung abgegeben am 21.06.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Segeltörn Kreta(Agios Nikolaos) März/April 2018
  • Törn im April 2018, Seegebiet/Strecke: Kreta (Agios Nikolaos)

Wir haben eine erholsame Woche Ende März/Anfang April 2018 bei sommerlichen Temperaturen auf dem Segelboot - perfekt für 4 Personen - mit einem liebenswerten Skipperpaar verlebt.

Dank einer sehr umsichtigen, verantwortungsbewussten Einweisung waren wir schnell unter Deck und auf Deck mit allem Notwendigen vertraut. Der Schlafkomfort war Dank besonders guter Matratzen so gut wie noch auf keinem anderen Segelboot. Lobenswert war auch eine stets geduldige umfassende Erklärung in die schiffstypischen Funktionalitäten, bei denen wir erneut dazu lernen konnten.

Skipper und Co-Skipperin haben ein Gespür für ihre Gäste. Hervorzuheben war deshalb auch eine gelun-gene harmonische Abstimmung bei den Tagesplänen und beim allabendlichen gemeinsamen Kochen. Wir haben ein schönes Segelrevier mit klarem Wasser und herrlichen Buchten zum Baden und Ankern vorge-funden. Das Wasser war Ostern noch etwas erfrischend kühl.

Das Schlauchboot „Peter“ brachte uns alle Vier vom Ankerplatz bei Bedarf an Land, um landestypischen Märkte, Geschäft und Tavernen zu erleben.

Der Törn ist absolut empfehlenswert.

Tina und Uli aus Siegburg

Bewertung abgegeben am 09.04.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Ein wunderbarer Urlaub!
  • Törn im Juli 2017, Seegebiet/Strecke: Ägäis

Zu mir, ich bin 22 Jahre alt, Student und hatte im Vorfeld keine Segelerfahrungen. Daher habe ich mich entschlossen spontan über "Hand gegen Koje" mitzufahren.

Die Strecke ging zwei Wochen lang durch die griechische Ägäis, Start war Kos und Ziel Samos.

Die Stimmung an Bord war hervorragend und ich habe mich zu jeder Zeit sehr gut aufgenommen gefühlt. Dabei habe ich sowohl das Segeln unter Anleitung gelernt, wie auch einfache Navigation oder Kartenlesen. Desweiteren durfte ich oft selbst steuern und mich erproben.

Als "Gast" habe ich mich sehr wohl gefühlt, es wurde sehr viel Rücksicht auf mich genommen, sei es die Strecke, das Essen oder der einfache Tagesablauf, ich konnte zu jeder Zeit eigene Ideen einbringen oder einen Wunsch äußern, wohin die tägliche Fahrt gehen sollte. So kam es neben dem Segeln und nettem gemeinsamen Kochen an Bord auch zu wunderschönen Schnorchelgängen in einsamen Buchten oder einem entspannten Abend in einer etwas touristischeren Ortschaft. Insgesamt war es ein sehr angenehmer Aufenthalt an Bord der hoffentlich nächstes Jahr wiederholt werden wird! Für jeden zu empfehlen, ob mit Vorerfahrungen oder ohne, ob jung oder alt!

Bewertung abgegeben am 27.08.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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