Michael_Wnuk: Bewertungen für den Inserenten

Bewertungen für den Inserenten "Michael_Wnuk"

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Toller Segeltörn!
  • Törn im August 2018, Seegebiet/Strecke: Karibik: Curacao - Aves - Los Roques - Curacao

Der Segeltörn war super, die Landschaft ein Traum und das Kitegebiet perfekt - auch für Kite - Anfänger wie mich! Danke an Michael Wnuk und das restliche Team für unvergessliche Tage auf der SY Marlin! Für jeden Segler und Kiter der einmal in der Karibik segeln und / oder kiten will ist dieser Törn ein echtes "Muss" und sehr zu empfehlen! Falls Ihr in der Nähe seid schaut bei uns auf Bonaire auf ein Bier vorbei. Ich würde mich freuen!

Bewertung abgegeben am 05.10.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Beeindruckendes Schiff beeindruckend geführt
  • Törn im September 2018, Seegebiet/Strecke: Portugal Algarve

Seit 2 Jahrzehnten charter ich – meistens Bavaria, ab und zu Beneteau, was man halt so kriegt (und bezahlen kann). Da war Törn auf der Marlin doch mal ganz was anderes. OMG – was für ein Schiff! 60 schlanke Fuß – ein rankes Schiff, das sofort anschlägt und schon bei 4 Bft über 8 Knoten läuft. Die technische Ausstattung: überkomplex (für mich jedenfalls) – aber alles funktioniert. Auf den Autopiloten ist 100% Verlass, dazu 30PS-Dinghy, Generator, Bordrechner mit fettem Bildschirm & Navi Wetter AIS etc etc. Was mich völlig abgeschossen hat: Waschmaschine an Bord. Und die läuft dann auch noch auf See, weil: Wassermacher.
Also, ich dachte ja, ich sei schon sowas wie ein Skipper, aber das hier hat mich doch echt überfordert. Wie schön, dass Skipper Michael so gerne erklärt. Der lässt einen auch in Ruhe – also zumindest NACH der Sicherheitseinweisung – aber wenn man Interesse zeigt freut der sich richtig, und schwärmt, und zeigt, und erzählt... Meine Herren, der Mann hat's im Griff! Und überhaupt: Vielen Dank, Micha! Viel gelernt & viel gelacht = hat Spaß gemacht!
Wenn Du das Glück hast, mit Micha zu segeln: Unbedingt zum Kochen motivieren! Das kann der nämlich richtig gut (am besten selbstgeangelten Fisch) – und abends in 'ner schön einsamen Bucht, die Vorräte plündern: Besser geht's nicht!

Bewertung abgegeben am 27.04.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Phänomenal
  • Törn im Dezember 2018, Seegebiet/Strecke: Transatlantik 2018/19

Atlantiküberquerung Dez2018
Von Cabo Verde nach Bequia. Das ist schon etwas sehr Besonderes! Alleine die Vorstellung 2000 Seemeilen ohne Landsicht und 5000 m Wasser unterm Boot, ständig hohe Wellen und keine Möglichkeit in eine geschützte Bucht vor Anker zu gehen oder in den nächsten Hafen einlaufen, flößt mir noch im Nachhinein ordentlich Respekt ein. 2- 3 Wochen auf See ohne das Wetter mehr als 5 Tage verlässlich vorherzusagen tragen auch nicht gerade zu einem Sicherheitsgefühl bei. Wenn da nicht Micha wäre. Mit ihm fällt es mir leicht, mich auf das Abenteuer Transatlantik einzulassen. Ich kenne Micha aus Cuba als superkompetenten stets verlässlichen und vorausschauenden Skipper. In Cuba habe ich ihn sehr schätzen gelernt. Er macht einen oft lässigen Eindruck und ist doch immer mit allen seinen Sinnen bei seinem Boot. Er kennt jedes Geräusch, springt aus der Koje wenn an Bord irgendwas irgendetwas nicht stimmt und besitzt einen sechsten Sinn für seine Marlin. Mittlerweile bin auch ich ein Yachtmaster und habe einige Trainings und die Prüfung erfolgreich abgelegt, aber das was Micha an Kompetenz und Können mitbringt werde ich nie erreichen können. Er ist eins mit seiner Marlin und die Marlin ist eins mit ihm. Er hat mit mir und jedem den es interessierte stundenlang im Motorraum gehockt und all den technischen Raffinessen wie Motor, Generator, Wassermacher, Wasserverteilung etc. erklärt. Auch die Kommunikationselektronik hat er uns gezeigt – mir schwirrt immer noch der Kopf. Wir durften und sollten uns auch mit der Navigationssoftware (diverse Programme) vertraut machen und sie bedienen. Keine Selbstverständlichkeit auf einem Eignerschiff.
Transatlantik - allen war eine gewisse Anspannung gepaart mit banger Vorfreude anzumerken, bevor es losging. Und das auch noch 3 Tage verfrüht wegen eines sich verlagerndes Hoch, welches eine Flaute in sich hatte. Gut gemacht Micha, einen halben Tag Flaute hatten wir noch abbekommen, doch sie hat uns nicht festgesetzt. Die Flaute hat mir einen Schwimmausflug im Atlantik geschenkt, den ich nicht mehr vergessen kann: ich habe in ein nicht für möglich gehaltenes gleichförmiges strahlend leuchtendes Blau geblickt und konnte mich kaum losreißen. Keiner der Anderen hat sich getraut, obwohl ich mit Lifebelt und Leine stets sicher mit Marlin verbunden war. Ich hätte ja gerne ohne, aber Micha ist immer auf Sicherheit bedacht- richtig so. Für mich war es das Erlebnis des Törns!
Das Wunder auf See mit seinem leuchtendem Plankton, einen phänomenalen Sternenhimmel mit unzähligen Sternschnuppen, das ich mit den Wünschen nicht mehr hinterher kam haben mich gefesselt und fasziniert. Was ist der Mond doch für ein netter Geselle, der die Wache erhellt und freundlich macht.
Die Spannung an Bord löste sich mit Abstand zum Festland, doch im Nachhinein haben 2 Mitsegler nur ihre Fassade gezeigt und nicht ihr ehrliches Gesicht. Ich kann ja gut verstehen, dass eine ungewöhnlich lange Seekrankheit nicht zum Wohlbefinden beiträgt und nur mit Scopolaminpflaster zu ertragen war. Aber die Undankbarkeit mit einem solchen Kommentar zu verzieren kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Michas Antwort zeigt , dass er hierrüber menschlich tief getroffen ist und ich bin es auch. Michas Kommentar ist nicht geschönt oder dramatisiert, sondern zeigt das Erlebte, wie es war. Auch ich habe es genauso empfunden und gibt mir eine Lehre auf den Weg als Skipper: Nehme nie einen Nichtsegler mit auf große Tour, der nie zuvor gesegelt ist. Kurze Schläge mit zahlreichen Manövern sind eine Grundvoraussetzung, um eine Eignung für eine Ozeanüberquerung zu erkennen. Ein menschliches Restrisiko bleibt immer bestehen, da jeder von uns seine Macken mit an Bord bringt. Der eine kann sich halt besser unterordnen als der Andere. Wer es nicht ertragen kann, dass Skippers Wort Gesetz ist, hat an Bord nichts zu suchen.
Danke Micha, dass Du uns sicher über den Atlantik gebracht hast und uns in der Karibik die schönsten Stellen gezeigt hast Du bist unseren Wünschen gefolgt und hast Dir auch selber Deine Kitewünsche erfüllen können. Win Win wie man sagt. Ich habe die Zeit sehr genossen und viel Kraft daraus schöpfen können. Wir sehen uns wieder – vielleicht wieder bei einer Ozeanüberquerung?

Bewertung abgegeben am 14.04.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Törn im Dezember 2018 Seegebiet/Strecke Trans-Atlantik
  • Törn im Dezember 2018, Seegebiet/Strecke: Kapverden/Karibik - Trans-Atlantik 2018

Auch ich habe mir viel Zeit gelassen und zunächst wollte ich es auch auf sich beruhen lassen und keine Bewertung schreiben. Nachdem Lenas Bewertung vom Skipper beantwortet wurde habe ich mich jetzt doch entschlossen meine Bewertung abzugeben.

Zunächst kann ich sagen, dass die Bewertung von Lena auch aus meiner Perspektive uneingeschränkt zutrifft. Auch ich habe diese Zeit mit sehr gemischten Gefühlen erlebt und inhaltlich habe nicht nur ich bereits während dem Törn das Gespräch gesucht und Kritik klar formuliert. Es ist demnach nicht zutreffend, dass mit der Bewertung von Lena etwas Neues auf den Tisch gekommen ist.

Wie bereits beschrieben befand sich das Schiff in einem hervorragenden Zustand und auch Michael zeigte sich jederzeit als kompetenter und sicherer Skipper. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich den Eindruck, dass er eine Situation nicht im Griff haben könnte. Seitens der Marlin, der vorgehaltenen Technik und dem sehr guten Wissen des Skippers ist gerade so ein langer Törn, mit Überquerung des Atlantiks, absolut sicher. Wer also Wert auf hohe Sicherheit und auch Komfort legt ist an Bord der Marlin sicher gut aufgehoben.

Zwischen den Crew-Mitgliedern gab es zu keinem Zeitpunkt wirklich nennenswerte zwischenmenschlichen Probleme. Im Gegenteil empfand ich das Miteinander sehr angenehm und ich war selbst positiv überrascht, dass wir die lange Zeit mit viel Harmonie verbracht haben und dass obwohl wir uns erst an Bord kennengelernt haben. Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten wurden immer sehr schnell gelöst und wie eigentlich immer, eine kurze Entschuldigung reichte aus, um wieder ein angenehmes Miteinander herzustellen. An dieser Stelle muss ich meinen „Mitseglern“ ein herzliches Dankeschön für die schöne gemeinsame Zeit aussprechen und auch dafür, dass sie mich als „Nichtsegler“ mit viel Geduld mitgezogen haben. Mit dieser Mannschaft würde ich wieder an Bord gehen.

Problematisch war auch für mich jedoch die von Lena beschriebene Stimmung an Bord, die durch Michael erzeugt wurde. Viel zu oft war sein Ton unangemessen aggressiv und absolut nicht wertschätzend. Vor allem zum Schluss der Reise wurde der Ton und das Gesagte gegenüber einem Crewmitglied immer abfälliger und zeitweise sogar demütigend. Die insgesamt erzeugte Stimmung war geprägt von dem Gefühl sowieso nichts richtig machen zu können und gerade das hat alle häufig so verunsichert, dass die blödesten Fehler passiert sind und z. B. selbst das erfahrenste Crew-Mitglied den einfachsten Knoten nicht mehr hinbekam. Auch ich empfand mich häufig als Störfaktor an Bord und die Motivation mehr zu lernen oder gar Verantwortung zu übernehmen ging sehr rasch gegen Null.

Auch Skipper sind Menschen, nur sollten sich Skipper bewusst sein, dass sich Verantwortung nicht nur auf technische Fertigkeiten erstrecken. Menschen führen, und das sage ich aus 25jähriger Führungserfahrung mit aktuell rund 100 MitabeiterInnen, funktioniert auch auf Augenhöhe. Ein solches Team, auch mit unterschiedlichen Qualifikationen und Fähigkeiten, kann hier großartiges leisten u. a. auch, dass sich ein Skipper auf einer Atlantiküberfahrt ausreichend erholen könnte. Sein Ego zurücknehmen und seinem Gegenüber zu vertrauen, zu wertschätzen und mit Respekt zu behandeln sind der Schlüssel dazu. Hierzu sind jedoch Selbstreflexion und Kritikfähigkeit erforderlich.

Zusammenfassend heißt dies für mich:
Schiff und Sicherheit: hervorragend
Crewmitglieder: Wunderbare Menschen mit denen ich wieder an Bord gehen würde
Selbstkritik: Wir hätten hier noch eindeutiger unsere Bedürfnisse kommunizieren und noch mehr auf die Einhaltung von Respekt und Wertschätzung bestehen müssen.
Skipper: Fachlich hervorragend; Meine Kritik siehe oben

Würde ich nochmal mit der Marlin mitsegeln?
Ich möchte diese Erfahrung nicht mehr missen und bin dankbar für dieses Erlebnis. Nochmals würde ich nicht mehr auf der Marlin einschiffen.

Bewertung abgegeben am 21.03.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Lieber Andreas Klein, „Also von schmutziger Wäsche waschen im Internet via Bewertungssystem halte ich gar nichts. Ich finde, dass sollte man an Bord klären, wenn es akut vorkommt. Das später zu machen ist doch klare Absicht jemanden zu schädigen…“, so waren Deine Worte in Mindelo als wir am 15.12.2018 im Cockpit der MARLIN saßen. Mir sind Deine Worte noch heute klar vor Augen und ich frage mich deshalb, was den Sinneswandel bewirkt hat, dass Du meine Fähigkeiten als Skipper ein paar Wochen, nach dem ich Dich sicher, schnell und komfortabel über den Atlantik gebracht habe? Ich frage mich warum Du Deinem Vorsatz nicht Folge geleistet hast und Deine Mängel an mir während der Reise spontan zur Diskussion und Lösung gebracht hast? Möglichkeiten gab es sicherlich genug. Wir haben fast täglich ein abendliches Debriefing gemacht. „Ich bin Chef von hundert Angestellten der Care Team GmbH!“, war immer wieder eine zentrale Aussage die Du fast täglich wiederholt hast. Wie ist es für jemanden, der so viel Macht und Einfluß hat, plötzlich an Bord der MARLIN die Segelanweisungen des Skippers auszuführen zu müssen? Hat das zu Deinem Unwohlsein geführt? Nach Deiner Bewertung bei Hand gegen Koje habe ich mit Mitsegler Harald telefoniert, der mir geraten hat gegen Deine Bewertung einen Anwalt einzusetzen. Davon halte ich nichts. Es ist einfach nicht wahr, dass ich Dich angeschrien habe. Dafür gab es Gott sei Dank nie eine Notwendigkeit. Andreas, Du bist aufgrund von unserer gemeinsamen Freundin Birgit überhaupt erst mitgekommen, die Dich mir als Mitsegler schmackhaft gemacht hat. Ohne sie, hätte ich einen blutigen Anfänger wie Dich erst gar nicht mitgenommen. Birgit hat Deine Teamfähigkeit hoch gelobt. Davon habe ich leider nicht viel gemerkt. Andreas, Du bist während der gesamten Reise mit weit heruntergezogenen Mundwinkeln mitgesegelt. Ich habe Dich eigentlich nie lächeln gesehen. Ich habe Dich nie glücklich gesehen. Du hast deutlich gelitten unter der Seekrankheit die Dich schon auf den Kapverden erwischt hat. Ich habe Dich im Abstand von drei Tagen immer wieder mit Scopolamin Pflastern behandelt. Die Plaster haben bei Dir nicht wie gewohnt gewirkt. Ja, Andreas. Ich habe einen Fehler gemacht. Ich hätte Dich gar nicht erst mitnehmen sollen auf diese für Dich nervenaufreibende und kräftezehrende Reise. Deine Anwesenheit an Bord war keine Hilfe, sondern eine durchgehende Belastung. Es ist richtig dass Du nach vier Wochen auf der MARLIN keinen der Knoten, wie Palstek, Webleinstek, Kreuzknoten oder ähnliches ohne die entsprechende, aufgeschlagene Seite im Buch hinbekommen hast. Weder Co-Skipper Harald, noch ich konnten Dich sinnvoll und gefahrenlos bei einem Manöver einsetzten. In Union Island hat sich Deine Stimmung und Situation auf der MARLIN grundlegend geändert. Deine Augen leuchten wieder, strahlend vor Glück. Du hast Dir eine eigene SIM Karte gekauft und hast Internet im Überfluss. Endlich kannst Du die Bilder posten von Deiner Atlantiküberquerung. Harald und ich nehmen Dich mit zum Schnorcheln und zu ersten Mal in Deinem Leben siehst Du die karibischen Unterwasserwelt in ihren leuchtenden Farben und den bunten Fischen. Es ist nicht Deine Welt, aber zumindest leuchten Deine Augen. Später am Abend sitzt Du an Land am Grill unter den Sträuchern. Der letzte Abend. Einsiedlerkrebse krabbeln durch den Sand, es ist dunkel. Für mich, Harald und Gerd ist es romantisch. Ich merke wie Du den gedeckten Tisch des Sterne Restaurants vermisst. Andreas. Das ist nicht Deine Welt. Auf einem Kreuzfahrtschiff würdest Du Dich sicherlich wohler fühlen. Das hast Du erwartet. Das kann und will ich nicht leisten. Du bist die größte Enttäuschung als Mitsegler ín meinem Skipperleben gewesen. Du hast mich sehr traurig gemacht mit Deiner Bewertung. In einem sind wir uns einig. Du wirst nie wieder mit der MARLIN segeln. Formhalber möchte ich klarstellen, dass Andreas Klein seine Reise mit uns nicht über HandGegenKoje.de gefunden hat, sondern lediglich die Bewertungsfunktion nutzt. Ich habe den Betreiber der Seite darüber informiert.

Stellungnahme abgegeben am 13.04.2019

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Mit Skipper Jan hoch am Wind
  • Törn im Februar 2019, Seegebiet/Strecke: Trinidad - Martinique

Nein, nicht nur der Eigner Michael Wnuk steuert seine Marlin mit Segel-Aficionados durch die Karibik, sondern auch sein Skipper Jan Hupasch, mit 27 bestimmt kein alter Seebär, aber routiniert und besonnen wie ein solcher. Unserer Crew - vom Spätpubertierenden bis zur zur "knocking at seventy" - hat er zunächst grüne Gesichter, dann leuchtende Augen beschert, wenn es hoch am Wind zur Sache ging. Mit Schwimmwesten und eingeklinkter Sicherheitsleine pflügten wir auf der Marlin durch 3 Meter hohe Wellen und tiefblaue Wasser zu türkisfarbenen Ankerplätzen, wo es mal gegrillten Lobster, mal Rum Punches oder andere Sundowners gab.
Ja, Jan hat uns das Gefühl gegeben, wir, diese heterogene und segelunerfahrene Crew, seien von ganz allein dorthin gekommen, weil wir Schrammen am Schienbein und blaue Flecken am ganzen Körper hatten. In Wahrheit hat er die Arbeit gemacht: der Crew wechselnde Aufgaben zugeteilt, sie an- und eingewiesen, ohne belehrend zu sein, ermutigt weiter zu machen, wenn etwas nicht klappte. Selbst eine Patenthalse brachte ihn nicht aus der Ruhe.
Mit einem zusammengewürfelten Haufen Sachsen und Hessen allen Alters 12 Tage lang ohne Friktionen 400 Seemeilen durch die Karibik zu segeln, dazu gehört schon ein besonderes Talent:
Chapeau, Jan!
Verena und Tom

Bewertung abgegeben am 18.03.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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12 Tage auf der Marlin
  • Törn im November 2018, Seegebiet/Strecke: Kap Verden

Nicht zum ersten Mal war ich auf der Marlin: bereits im Februar 2017 war ich mit ihr auf der Ostsee unterwegs. Nun buchte ich das Skippertraining bei Eigner & Skipper Micha auf den Kap Verden. Die Marlin ist eine wirklich beeindruckende Yacht und schon von weitem zu erkennen mit ihrem knallroten Rumpf. 19 Meter lang und gerade mal sechs Kojen in drei Kabinen. Das ergibt enorm viel Platz für die ganze Crew und man tritt sich nicht ständig auf den Füßen rum. Der Salon ist extrem geräumig und strahlt viel Gemütlichkeit aus. Es ist alles Erdenkliche für den Komfort und die Sicherheit an Bord. Auf der Marlin kann man völlig autark längere Zeit segeln oder Ankern: leiser Stromgenerator, Wassermacher, Warmwasserheizung und –bereitung, Solarpaneele, Windgenerator, Dusche, moderne Toiletten, sehr gut ausgestattete und geräumige Pantry. Die Landversorgung wird nur zum Diesel tanken (selten) und zum verproviantieren gebraucht. Dafür steht dann das geräumige Dinghi mit wahlweise einem starken oder einem leichten Außenborder zur Verfügung. Auch die Navigationsausrüstung inkl. E-Mailverkehr für alle Crewmitglieder über Satellit ist außergewöhnlich.
Die beste Yacht ist aber nur ein Teil des Gelingens. Man merkt Skipper und Eigner Micha an, dass er schon zig-tausend Seemeilen zurückgelegt hat. Er weiß genau was er tut und auf was es ankommt und er geht kein unnötiges Risiko ein. Wir wurden sehr ausführlich in die Marlin und ihre Besonderheiten eingeführt und haben sie von oben bis unten bis in den letzten Winkel kennen gelernt. Alles ist 1a gepflegt und gewartet. Wir haben die Grand Dame genau mit dem Maß an Anleitung alleine gesegelt, wie nötig war. Und es hat mir richtig Spaß gemacht, sie bei 5-6 bft zu segeln. Hoch an den Wind ran, genau den richtigen Winkel finden und sanft legt sie sich auf die Backe und schneidet durch die Wellen. Was ein Glücksgefühl! Auf diesem Törn habe ich sehr viel dazu gelernt. Über die Marlin, das Segeln und auch über mich.
Unsere Gaumen wurden auch reichlich verwöhnt. Micha kocht gerne und richtig gut. Zwischendurch hat er den Fischern einfach mal den fangfrischen Fisch direkt vom Boot abgekauft und lecker zubereitet.
Ein Törn auf der Marlin ist außergewöhnlich und jeden Cent wert. Ein tolles Erlebnis weit über dem üblichen Standard. Vielen Dank für die tolle Erfahrung und wir sehen uns wieder.

Bewertung abgegeben am 11.03.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Super Schiff, viel Erfahrung - schwierige Kommunikation
  • Törn im Dezember 2018, Seegebiet/Strecke: Trans-Atlantik

Ich bin mit Michael und der Marlin über Weihnachten und Silvester 2018/2019 von den Kapverden in die Karibik über den Atlantik gesegelt. Ich habe mir bewusst Zeit mit dieser Bewertung gelassen, damit die Emotionen etwas abklingen und ich etwas nüchterner beschreiben kann, wie die Überfahrt aus meiner Sicht gelaufen ist.

Vorweg: die Marlin ist ein extrem komfortables, geräumiges und vor allem sicheres Schiff und Michael ist ein sehr erfahrener und kompetenter Segler, der sein Schiff in- und auswendig kennt. Zu keinem Zeitpunkt war daran zu zweifeln, was man für eine solchen Törn mit zum Teil unerfahrenen Crew gar nicht hoch genug bewerten kann.

Trotzdem blicke ich mit sehr gemischten Gefühlen auf diese Erfahrung zurück, was vor allem am Umgang miteinander an Bord liegt und an Michaels Ton. Er spricht in de ersten Tagen sogar selber an, dass er “launisch” sei und “morgens schlechte Laune habe”, sich “sein Sozialverhalten aber schon extrem gebessert habe” … wie rau der Ton an Bord dann aber ist, sowohl während der Manöver als auch in den meisten anderen Situationen, wie unberechenbar und willkürlich die Kommunikation, wie wenig wohlwollend miteinander der Umgang und wie bedrückend die zunehmende Schweigsamkeit aller Crewmitglieder - das hat mich dann doch überrascht und die Überfahrt für mich leider ziemlich nachhaltig getrübt. Auch wenn Michael immer wieder betont, dass er Konflikte gern sofort besprechen will … es ist aufgrund der oft angespannten Stimmung nicht immer möglich, Feedback zu geben. Und auch wenn Michael sich manchmal entschuldigt - die grundsätzliche Unsicherheit, wie die Reaktion in der jeweiligen Situation wohl ausfallen mag hat mich z.B. oft ganz davon abgehalten, Fragen zu stellen sowie bei mir eine generelle Angst vor Fehlern und eher ein ausweichendes Verhalten nach sich gezogen.

So bleibt leider das Gefühl, dass Chartergäste nicht grundsätzlich willkommen sondern ein Störfaktor im eher privaten Raum sind - was für alle Beteiligten, inkl. Skipper! - schade ist, da so viel Leichtigkeit verloren geht. Die Überfahrt, die ein emotionales und verbindendes Erlebnis sein könnte, wird auf eine bezahlte Transaktion reduziert. Ich bereue es nicht, mir die Marlin für den Transatlantik-Törn ausgesucht zu haben und habe immer damit gerechnet, dass es bei einem langen Törn durchaus Herausforderungen im Zwischenmenschlichen geben kann. Lustigerweise habe ich aber nicht damit gerechnet, dass diese Spannungen vom Skipper ausgehen. Bei mehreren Tausend Euro an Chartergebühr und einer gewissen Abhängigkeit vom Skipper in mehreren Wochen auf See hätte ich mir mehr gegenseitige Rücksichtnahme und eine wohlwollendere Kommunikation miteinander gewünscht.

Bewertung abgegeben am 08.03.2019 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Liebe Lena. Vielen Dank für Deine direkte positive und emotionale Bewertung dieses Törns. Wer sich auf einen Transatlaniktörn mit einer Gruppe von fünf fremden Personen einlässt, sollte sich darüber bewusst sein, dass man zumindest für die Zeit der reinen Überquerung, in unserem Fall etwa von 14 Tagen, auf einem Platz eines kleinen Apartments, quasi eingesperrt ist. Man kann diesen Raum für diese Zeit nicht verlassen und das ganze Haus wackelt. Du selber hast auch einen Teil Deiner Empfindungen ja im Blog https://www.sy-marlin.de/?m=20181229 festgehalten. 14 Tage auf engem Raum, als einzige Frau mit vier erwachsenen Männern an Bord. Das ist auf jeden Fall eine Challenge, die für Dich nicht einfach war. Ich hätte mir gewünscht, Du hättest die Probleme direkt an Bord angesprochen, anstatt Dich abzukapseln und später im Internet darüber zu schreiben, dann hätten wir eine Lösung finden können. Kommunikation muss von beiden Seiten stattfinden. Ich finde das ungerecht. Unsere Skipper, nicht nur ich, haben grade bei einer Atlantiküberquerung buchstäblich einen Vollzeitjob. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Keiner von uns kann die ganze Zeit gutgelaunt, hochmotiviert und ausgeglichen den Mitseglern die Wünsche von den Augen ablesen. Auch wir brauchen zwischendurch kleine Pausen und sei es eine ungestörte, morgenmuffelige Tasse Kaffee nach der Nachtwache im Cockpit, um wach zu werden. Wir sind eine Segelyacht und kein Kreuzfahrtschiff mit vielen Angestellten, die rund um die Uhr für das Wohlbefinden ihrer Gäste sorgen können. Auch Skipper sind Menschen. Für mich als Skipper ist das Wichtigste die Sicherheit an Bord. In den letzten vier Jahren habe ich ca. 250 Gäste erfolgreich und sicher mit der See und insbesondere dem Atlantik vertraut gemacht. Ich bin stolz darauf, dass während der, für mich von zehn Atlantiküberquerungen schnellsten und problemlosten, die alle Mitseglern (ausser Dir :-) genossen haben, ansonsten keinerlei Unfälle und keine Schäden entstanden sind. Ja, ich bin bei Segelmanövern strickt, mein Stimme ist klar und deutlich. Besonders, wenn es um Eure Sicherheit geht. Bevor ich riskiere, dass jemand Verbrennungen durch die unsachgemäße Bedienung von Winschen bekommt, oder wegen eines unbedachten Manövers über Bord geht, wird meine Stimme sicher auch mal laut und harsch. Das ist aber nie persönlich gemeint, sondern der Situation geschuldet. Auf diesen Umstand weise ich insbesondere die Nichtsegler vor dem Törn hin. Trotzdem werde mir Deine Bewertung zu Herzen nehmen und weiterhin an mir arbeiten, um allen meinen Gästen das Gefühl der Sicherheit und der Wertschätzung zu geben.

Stellungnahme abgegeben am 14.03.2019

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Ostsee-Zauber
  • Törn im August 2017, Seegebiet/Strecke: Stockholm - St. Petersburg

Die „Marlin“ ist ein grundsolides und dabei durchaus sportlich zu segelndes Schiff, das auch Binnengewässer-Ratten sofort ein Gefühl großer Sicherheit vermittelt. Die Konstruktion mit Deckshaus, das Rundumsicht im geschützten Rahmen bietet, ist angenehm, ebenso wie das große Wohnzimmer unter Deck mit der prima ausgestatteten Küche. Hobby-Köche können sich hier ziemlich weit gehen lassen. Die Unabhängigkeit des Schiffes mit eigener Wasseraufbereitungsanlage, Heizung und Generator ist ein schöner Luxus, den man auch genießt, Ostwenn der Törn nicht so lange geht. Das Schiff ist eignergeführt in einem hervorragenden Zustand, alles funktioniert, die Sicherheitsausstattung ist kompromißlos perfekt, es gibt auch „Spielgeräte“ wie stand-up-Paddelboards für ruhigere Stunden. Michael hält das alles selbst in Schuß und läßt sich keine Unregelmäßigkeit durchgehen.
Wir hatten das Vergnügen, mit beiden Skippern unterwegs zu sein, die das Schiff regelmäßig fahren. Michaels Erfahrung als Segler ist einfach immens, und er hat Freude daran, sein Wissen an seine Crew-Mitglieder weiter zu geben, ohne sich damit aufzudrängen. Für Menschen wie mich, die nicht über seglerische Mega-Erfahrung verfügen, ist das wie ein Hauptgewinn. Es betrifft das Segeln an sich und die Seemannschaft ebenso wie Schiffstechnik und Navigation. Was man gezeigt bekommt, kann man dann selbständig übernehmen, denn Michael hat auch entspanntes Zutrauen zu seiner Mannschaft und läßt sie machen. In der freien Zeit, die er dadurch gewinnt, schreibt er seinen Blog und noch viel besser: stellt sich in seine Küche und zaubert etwas Leckeres. Das beginnt beim Spargel-Tomaten-Frühstücks-Omelett und endet beim gemütlichen Abendessen. Auch Nicht-Liebhaber können den Zauber der asiatischen Küche mit ihm schätzen lernen! Und der Spaß des Segeltages ist nach dem Anleger-Bier nicht zu Ende.
Mit Jan Hupasch als Co-Skipper hat er eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Trotz seiner jungen Jahre ist er ein Super-Segler, frei von jugendlichem Leichtsinn auf See, kennt das Schiff durch und durch und ist einfach ein angenehmer, immer gut gelaunter Zeitgenosse.
Michael und Jan! Vielen Dank für einen super Törn!
Axel V.

Bewertung abgegeben am 06.12.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Mit Marlin vor Cuba
  • Törn im März 2018, Seegebiet/Strecke: Cuba

Cuba Familienurlaub. Barfuß in der Karibik. Die „Kinder“ fahren nochmal mit in Urlaub. Kinder stimmt ja nicht mehr: Leon ist schon 22 und Henry auch schon 19. In dem Alter ist Urlaub mit den Eltern ja extrem uncool. Es sei denn, das Reiseziel stimmt.... Und dann noch segeln in der Karibik zu den vorgelagerten Inseln, den Cayos. Wie toll ist das denn. Einmal fragen hat gereicht und beide sind sofort hellauf begeistert. Und was das für ein toller Urlaub war. Mit Skipper segeln kann ja schon mal kritisch sein und andere an Bord muss auch nicht unbedingt klappen. Die jungen Männer machen mit den Älteren Urlaub und sind dann auch noch auf engem Raum unterwegs. Mal schnell austeigen geht dann ja nicht. Diese Bedenken sind aber auf der Marlin völlig unbegründet. Skipper Micha macht kurze und knappe Briefings und bindet die Junges gleich mit ein. Jeder hat dann so seine Aufgaben. Daraus wird im Verlauf auch eine enge Bindung, die unseren Jungs und auch Micha gut tun. Nicht nur an Bord, sondern auch auf den Partys an Land, wo zu cubanischen Klängen lässig mit den Hintern gewackelt wird. Bei den Cubanern sieht das ja auch gleich extrem elegant aus.


An Bord gibt es immer viel zu tun, aber am Strand liegen und im flachen warmen Wasser Seesterne gucken oder mit Kokosnüssen werfen ist auch drin. Den Törn Rhythmus geben wir, die Crew 42, vor. Micha macht da keinen Stress. Er ist da, wenn was zu tun ist oder zieht sich zurück und macht irgendwas. Was das war und was er so alles gemacht hat haben wir erst hinterher im Blog gelesen. Das war schon eine Menge von der wir so gar nichts mitbekommen haben. Er hat uns da in Ruhe unseren entspannten Urlaub leben lassen. Auch cool. Geholfen haben wir dennoch immer gerne, wenn er unsere Hilfe brauchte. Nach ein wenig Einweisung klappte das Segeln immer besser und wenn es erst gegen Mittag losgeht ist das auch nicht schlimm, ist ja Urlaub und irgendwie sehen wir das alle so. Aber das war ja bei weitem nicht das Tollste. Entschuldigung liebe Marlin, ist nicht bös gemeint. Du bist ein super tolles Schiff mit viel Platz und flott am Wind, absolut sicher und schneidig, mit bequemen Kojen …. Ein Boot zum verlieben, was man nie mehr verlassen möchte. Wir können Micha da schon gut verstehen.


Das Tollste waren die Ziele, die er uns gezeigt hat: türkisfarbenes warmes Wasser, in dem das Schwimmen im Sonnenauf- oder untergang ein Traum war, schnorcheln und entdecken der Unterwasserwelt, feinster weißer Sandstrand, den man ohne Sonnenbrille kaum ansehen kann. Cuba Lifestyle am Leuchtturm, auf Expedition mit den Insel-Rangern auf der Suche nach Krokodilen und Affen oder beim Sundowner, der sanft geschaukelt und nicht gerührt an der Süllkante am besten schmeckt. Die Trinkkokosnüsse, die man mit wenig Rum verfeinert und die dann nach viel mehr schmecken, waren immer ein Highlight.


In den bescheidenen Supermärkten mit den leeren Regalen und der ungewohnt mageren Auswahl sieht man die andere Seite von Cuba. Konsum wie in den westlichen Ländern gibt es hier nicht. Alles wird gebraucht und auch die alte ausgemusterte Bordbatterie findet schnell einen neuen Abnehmer und wird noch ein langes Leben fristen. Gefehlt hat trotz der „Armut“ nie etwas. Armut ist ja auch relativ: wenig Konsumgüter aber viel Zeit für sich und andere. Entspannte Lebensart ohne Hektik – Cuba ist reich daran – weniger ist mehr lernt man hier. Und der fangfrischer Fisch vom Kutter frei Boot gegen Rum getauscht ist Gaumenkitzel vom Feinsten. Und wer noch keine Langusten a`la Micha gekostet hat, hat noch keinen Langusten gegessen. Küchenarbeit wurde geteilt, jeder durfte mal kochen, aber besonders gut waren die Künste des Skippers. Unvergessen bleiben die hübschen Conches, die mühsam gesucht und ertaucht werden müssen, um dann nach harter Arbeit beim Öffnen 24h später in Zitronen-Sud mariniert, im Salat unglaublich zart schmecken.



Tage, die wie im Flug, viel zu schnell vergehen. Kaum ist man da, geht´s schon wieder zurück. 2 Wochen sind definitiv zu kurz , um den Lebensrhythmus an Bord einzuatmen und runter zukommen. Ein guter Anfang, aber definitiv zu kurz. Ich persönlich freue mich auf die Atlantikpassage im Winter Ost/West nach Brasilien. Sofern mich der Skipper mitnimmt. Es kommen ja auch nur handverlesene Gäste an Bord. Ist auch gut so. Passt halt nicht immer jeder zu jedem und vorher wissen kann man das auch nicht. Hier hatte alles gepasst. Die Junges schwärmen immer noch und wir sind im allgemeinen Arbeitsalltag im Rückblick noch immer beseelt von einem tollen Urlaub mit maximalem Entspannungs- und Erlebnisfaktor, der noch lange nachhallt. Und wenn wir Sehnsucht haben, helfen die Blogeinträge und Bilder weiter.



Danke Micha für einen tollen Urlaub

Bewertung abgegeben am 19.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Dieser Törn war aussergewöhnlich harmonisch und seglerisch anspruchsvoll. Mir war es eine Lehre, dass der Törnverlauf und die Zufriedenheit der Mitsegler nicht ausschliesslich durch den Skipper bestimmt wird, sondern vom ersten Tag an durch die Crew in die richtige Bahn gelenkt wird. Ich freue mich das der Verfasser der Bewertung nächsten Monat nun mit mir und von mir ausgesuchter Crew über den Atlantik segeln wird. Für uns wird es die 50igste Crew mit der MARLIN sein und meine neunte Atlantiküberquerung. Für meine Mitsegler die erste. Danke für diese tolle Bewertung. Micha

Stellungnahme abgegeben am 22.11.2018

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Im Rausch der Sinne
  • Törn im November 2018, Seegebiet/Strecke: Atlantik

Schon vor Jahren auf Facebook liefen Michael und ich uns des öfteren virtuell über den Weg. Das er nun nicht mehr mit seiner Nathalie, sondern mit Gästen um die Welt schippert, erstaunte mich um so mehr und so ergriff ich die Chance und schrieb ihn auf handgegenkoje.de an. Schnell war der Kontakt wieder hergestellt und wir uns einig und ich durfte auf der sagenumwobenen MARLIN von den Kanaren auf die Kapverden mitsegeln. Die MARLIN ist ein wirklich schönes Schiff, sehr geräumig und heimelig eingerichtet, man fühlt sich sofort zu Hause. Auch braucht man auf Komfort nicht im geringsten zu verzichten, ein Wassermacher, ein Generator, die Solarpanele und auch der Windgernerator, sorgen für Luxus den man auf keinem normalen Charterboot findet, vom Raumangebot mal ganz zu schweigen. Mit Weltumsegler Michael zu segeln ist ein ganz besonderes Erlebnis, denn sein Erfahrungsschatz ist grenzenlos und seine Berichte aus vergangenen Tagen super spannend anzuhören, als wäre man dabei gewesen. Auch die Ruhe die er ausstrahlt ist bewunderswert, denn als Gast weiß man ja sehr oft nicht wie etwas gehändelt wird, alles ist anders und neu. Und dennoch erklärt er unermüdlich und dennoch freundlich, was als nächstes ansteht und nimmt auch gelassen hin, wenn etwas mal nicht ganz so klappt. Sehr angenehm erwähnen muss ich auch, das es während der Segelzeit keinen Alkohol gab, nur ein kleines Glas Wein zum Bergfest, was aber den Kochküsten des Skippers dennoch keinen Abbruch getan hat. Für mich war es eine rauschende Überfahrt, ein wunderbares Erlebnis. Danke an die MARLIN und Michael, ich habe mich sehr wohl und sicher gefühlt! Auf hoffentlich ganz bald, Iris

Bewertung abgegeben am 12.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Segeln mit Marlin und Micha: jederzeit wieder!!
  • Törn im März 2017, Seegebiet/Strecke: Dänemark

Micha und die Marlin habe ich durch Zufall gefunden. Aber wie das Leben so spielt fällt einem manchmal eben genau das zu, was man in diesem Moment braucht. So war das auch mit diesem wunderhübschen roten Boot und ihrem Skipper. Nach Jahren endlich wieder vor Anker schlafen, das weite Meer sehen und die unvergleichliche Atmosphäre genießen, gemeinsam auf einem Boot zu sein. Micha macht es einem da leicht: als relaxter Gastgeber und super Koch hat er uns vom ersten Moment an willkommen geheißen in seinem Zuhause.

Das Segeln mit diesem Schiff ist ein Traum: hart am Wind düst sie ruhig dahin, das 100m2 Groß präsentiert sich vor einem hübsch in der Sonne; vor Anker liegen, mit dem Stand Up Bord die Bucht erkunden, oder mit dem Dingi herumdüsen. Micha hat uns von Anfang an machen lassen und mit seiner ruhigen Art angeleitet - wenn zu viele Fragen kamen, auch mal liebevoll ignoriert.

Dieses Schiff ist Luxus pur! Es gibt alles an Bord was Welterkunder sich nur wünschen könnten: vom eigenen Watermaker bis zu Generator und genügend Batterien, die einen - ohne auf Komfort verzichten zu müssen – total autark machen. Es ist ohne Frage das am besten ausgestattete Boot auf dem ich jemals war.

Ich war jetzt zweimal mit Marlin unterwegs und hoffe dass ich sie noch oft wiedersehen werde.

Alles Liebe, Nicole

Bewertung abgegeben am 09.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Der Wind ist das Ziel
  • Törn im Oktober 2018, Seegebiet/Strecke: Faro - Marokko - Kanaren (La Palma)

Die Marlin und ihr Skipper und Eigner Michael sind ein durch und durch kompetentes Team, welches einen sicher und mit viel Spaß, aber auch den zum Blauwasser segeln dazugehörigen Problemen und Herausforderungen, über die Weltmeere bringen kann. Wer auf Langfahrt gehen will muss mehr können als segeln. Das kann man mit Michael auf der Marlin lernen und erfahren.
Die Marlin ist perfekt ausgestattet, bietet rechlich Platz, Komfort (Generator, Wassermacher, Waschmaschiene, voll ausgestattete Pantry, 2 WC, Dusche...etc.) und was besonders wichtig ist, ein Sicherheitspaket was seines Gleichen sucht. Auch für aktive Freizeitbeschäftigung ist gesorgt. Neben den obligatorischen Flossen und Schnorcheln, stehen ein SUP, zwei Räder oder das Dingi mit wahlweise großem oder kleinem Außenborder für Land- und Buchtenerkundungen zur Verfügung.
Michael ist Segler mit Leib und Seele und kann mit großen Wissen, Erfahrung und Können, das er gerne teilt und vermittelt, aufwarten.
Wer das Leben an Bord einer Yacht auf Langfahrt erleben und lernen will, ist bei ihm in guten Händen.
Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Kein Wind und wenn dann meist aus der falschen Richtung, was an einem tropischen Sturm lag, der alle üblichen Wetterverhältnisse zu dieser Jahreszeit auf den Kopf stellte. Dadurch kamen recht viele Motorstunden zusammen, die sich natürlich am Ende in entsprechenden Dieselkosten niederschlugen. Aber man bewegt hier ja auch ein 18 Meter Aluschiff mit ca 30 Tonnen durchs Wasser. Sämtliche Entscheidungen haben wir täglich gemeinsam mit Michael getroffen und somit das Beste aus unserem Törn machen können. Casablanca stand nicht auf dem Programm, haben wir aber somit zum Glück besuchen können. Auf Langfahrt sein heißt eben auch spontan und flexibel sein. Trotzdem sind wir zum geplanten Zeitpunkt dann aber auf La Palma angekommen und waren um einige seglerische, technische und zwischenmenschliche Erfahrungen reicher. Die Crew muss stimmen und da ist es gut das der Skipper seine Crew mit Bedacht auswählt. Bei uns passte es und wir hatten alle eine gute Zeit an Bord.

Bewertung abgegeben am 06.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Ruhiger und kompetenter Jungskipper
  • Törn im Dezember 2017, Seegebiet/Strecke: Atlantik (La Coruna - Gran Canaria - Karibik)

Als der Eigner/Skipper Michael Wnuk der Marlin (https://www.marlin-expeditions.com) mir eröffnete, dass nicht er sondern sein Jungskipper Jan Hupasch die Atlantiktour durchführen würde, war ich schon etwas überrascht. Aber nach einem kurzen Skype-Anruf war ich mir ziemlich sicher, dass er dies packen könnte und würde.

Und mein Bauchgefühl hatte mich nicht getäuscht: Jan ist ein sehr sympathischer, unaufgeregter, engagierter und umsichtiger Skipper, der uns (insgesamt vier verschiedene Crews) sicher über rund 5'000 Seemeilen gebracht hat. Mit seiner ruhigen Art hat er immer für einen guten Ausgleich und eine entspannte Stimmung an Bord gesorgt. Selbst als ein Crewmitglied einmal mitten in der Nacht bei 30 Kn Wind eine Patenthalse hinlegte, reagierte er ruhig und überlegt. Er war immer mit einem Ohr oder Auge dabei - Tag und Nacht - und war sofort zur Stelle, wenn ihm eine Situation nicht ganz geheuer schien. Zu jeder Zeit war sich Jan der Verantwortung über Crew und Boot -einer 60' Aluyacht- bewusst. Gerne liess er sich von seinen erfahrenen Mitseglern bei kritischeren Passagen eine Zweit- und Drittmeinung geben, bevor er sich im Sinne der Gemeinschaft zu einem Schritt entschied. Als erfahrener Süsswassersegler habe ich mich immer sehr sicher gefühlt und von ihm viel über die Salzwassersegelei gelernt. Ich würde sofort und gerne wieder mit Jan segeln.

Bewertung abgegeben am 03.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Klasse Schiff und kompetente Skipper
  • Törn im Januar 2018, Seegebiet/Strecke: Kleine Antillen, ABCs

Von St Lucia sind wir innerhalb von 4 Wochen bis zu den ABCs gesegelt. Zu Beginn gab es eine ausführliche Sicherheitseinweisung wo kein Punkt und keine Frage offen blieb. Der Törn war so organisiert, dass prinzipiell nur der Abfahrts- und Zielhafen fix sind und dazwischen auch wünsche der Gäste aufgenommen werden konnten. Wenn es natürlich knapp wurde hat der Skipper den nötigen Ansporn geliefert doch etwas früher die Segel zu setzen.
Die Küche der Marlin ist ausgezeichnet ausgerüstet, Kochen kann wer möchte. Skipper Michael ist selbst auch leidenschaftlicher Koch ob Fisch, Fleisch oder Vegetarisches. Wer etwas Glück hat fängt zudem sein eigenes Abendessen selbst.
Der Kenntnisstand vom Segeln spielt je nach Seegebiet keine große Rolle. Der Skipper nimmt sich die Zeit Wissen zu vermitteln und Erfahrungen weiterzugeben. Wer sich etwas genauer mit der Marlin beschäftigt, merkt, dass hier die Sicherheit im Vergleich zu anderen Yachten einen durchaus höheren Stellenwert hat.
Abschließend wars eine wunderbarer Urlaub mit großem individuellen Charakter. Ich komme gerne wieder.

Bewertung abgegeben am 01.11.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Seglerisch sehr gut, Skipper sehr egoistisch
  • Törn im Februar 2018, Seegebiet/Strecke: Cuba

Wir sind in Cuba mit der Marlin mitgesegelt.
Erst mal das positive: seglerisch haben wir alle sehr viel gelernt, das war super.
Der Skipper hat aber vor allem seine Bedürfnisse abgedeckt.
Wann er in welchem Hafen sein will, wann er seine Familie wiedersehen will. Wir mussten einfach machen, was uns aufgetragen wurde. Es wurde dann statt 1 Nachttörn, plötzlich 3.
DerSkipper hat, während Frauen an Deck waren, von der Reling gepinkelt. Boot haben wir ziemlich schmutzig übernommen, durften es aber am Ende des 10-tägigen Törns ausgiebig putzen!
Cuba ist ja eher ein Billigland, wir haben zu fünft für 10 Tage über €1500 bezahlt nur für Essen (selbst gekocht!) und Getränke, wobei viele der alkoholischen Getränke plötzlich nicht mehr auffindbar waren. Also vom Skipper selber getrunken wurden.
Wenn die anderen Mitsegler nicht so nett gewesen wären, hätte mir dieser Urlaub nicht sehr gefallen!

Bewertung abgegeben am 16.10.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Unser Ziel ist es, all unseren Gästen einen schönen und spannenden Törn in seglerischer, kulinarischer und menschlicher Hinsicht zu bieten. Dass dies nicht immer gelingt, hängt leider auch von den äusseren Faktoren ab. Von der Bordkasse werden auf unseren Törns, wie allgemein üblich, Essen für alle Gäste plus Skipper, Hafengebühren und Diesel für Motor und Stromerzeugung bezahlt. Die Kasse hierfür verwaltet die Crew, nicht der Skipper. Leider ist Cuba kein Billigreiseland, die Menschen sind dort zwar arm, aber Lebensmittel nach europäischem Standard gibt es nur in besonderen Geschäften zu kaufen. Die Preise sind größtenteils höher, als in Deutschland. Auf den Wind haben wir ebenfalls keinen Einfluss, jeder Törn hat einen Start- und einen Zielhafen und eine festgelegte Törnlänge, die nicht von uns geändert wird. Natürlich kann es durch Windstille, schweres Wetter oder Probleme mit Behörden zu Verzögerungen kommen, die Kompromisse erfordern. Dazu gehören Nachtfahrten und erhöhter Dieselverbrauch. Wir segeln auch am liebsten bei Windstärke 5 mit Sonnenschein, haben aber leider bisher kein zuverlässiges Buchungssystem für diese Wünsche finden können.;-) Geputzt wird nach jedem Törn von der jeweiligen Crew, wer nicht putzen möchte, zahlt für die Endreinigung, das ist keine Schikane, sondern Teil des Vertrages. Wer den Zustand des Bootes bei Übergabe zu bemängeln hat, darf dies bei uns gerne sofort tun, und nicht nicht in einer Kritik viele Monate später. Familienbesuche legen wir übrigens bewusst in die gästefreie Zeit und immer in die Schulferien. Im hier angegebenen Reisezeitraum Februar gibt es in Deutschland keine Schulferien, so dass dieser Kritik jegliche Grundlage fehlt. Die Schlussfolgerung, dass „verschwundener“ Alkohol nur vom Skipper getrunken worden sein kann, ist anmaßend und unverschämt. Auch hier wäre ein offenes Wort und vielleicht die gemeinsame Suche in den vielen Backkisten der MARLIN sinnvoller gewesen, als eine anonyme Anschuldigung in diesem Rahmen. Die Entscheidung für anzulaufende Händen versuchen wir prinzipiell gemeinsam mit der Crew zu treffen, die letzte Entscheidung jedoch obliegt dem Skipper, der durch Revierkenntnis und langjährige Erfahrung die Situation am besten einschätzen kann. Bei uns an Bord sind bis zu 5 Gäste gleichzeitig, auch da müssen manchmal Kompromisse gemacht werden, wenn ein blutiger Anfänger mit Seekrankheit und ein passionierter Segler aufeinandertreffen. Wir freuen uns über das Kompliment, dass seglerisch alles in Ordnung und sogar bereichernd war. Wie bereits oben erwähnt, über konstruktive, direkte Kritik sind wir dankbar, denn nur so können wir etwas verbessern, um allen Gästen einen schönen Aufenthalt auf unserem Schiff zu bieten.

Stellungnahme abgegeben am 01.11.2018

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