heudrunelkeschoeps: Bewertungen für den Inserenten

Bewertungen für den Inserenten "heudrunelkeschoeps"

Für den Inserenten wurden in den letzten zwei Jahren 8 Bewertungen abgegeben. Inserenten können festlegen, ob für sie alle jemals abgegebenen Bewertungen oder nur die Bewertungen der letzten zwei Jahre angezeigt werden sollen. Für diesen Inserenten werden die Bewertungen der letzten zwei Jahre angezeigt.

Supertoller Segeltörn mit einem leider total spiessigem Pärchen
  • Törn im August 2018, Seegebiet/Strecke: Sardinien Korsika

Ich möchte die Bewertung des Pärchens hier kommentieren und frage mich ernsthaft wie man so hinterhältig sein kann sich im Hafen zu verabschieden mit „ Es war ein toller Segeltörn“ und dann so eine Bewertung abgeben. Das es mit den beiden Ärger gibt, war mir eigentlich von Anfang an klar. Überall etwas zu meckern, zu laut, zu viel geraucht. Ich bin seit vielen Jahren Nichtraucher und fühlte mich komischerweise nicht gestört. Es ist immer nur am Heck des Bootes geraucht worden aber selbst da kann man sich gestört fühlen wenn man in den Krümeln sucht. Wir waren echt eine tolle Truppe wenn man die zwei im Hafen gelassen hätte. Wenn man sich nicht in einer Gruppe integrieren will, sollte man besser keinen Segeltörn buchen. Ich kannte auch keinen an Bord und bin mit allen super klargekommen bis auf das Pärchen. Sie permanent schlecht gelaunt, er weiß alles und vor allen Dingen besser. Der Skipper Frank ist ein toller Kerl mit dem man richtig Spaß haben kann. Wer mit diesem Skipper keinen Spaß hat sollte sich doch mal bitte an die eigene Nase fassen und darüber nachdenken warum das so war.
Alles in allem war es ein Mega toller Segeltörn und ja, ich würde jederzeit wieder mit dem Veranstalter und auch dem Skipper Frank segeln.
Vielen Dank Frank für den tollen Segeltörn




nichts rechtzumachen war und die immer am Nörgeln waren.

Bewertung abgegeben am 20.09.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Unangenehmer Törn in schönem Gebiet
  • Törn im August 2018, Seegebiet/Strecke: Olbia/Sardinien/Korsika

Wir, ein Pärchen (beide 32) hatten einen Törn mit 'Blauwasser Kojencharter' vom 18.-25. August 2018 ab Olbia, Sardinien, gebucht. Wir waren bereits gemeinsam auf sehr schönen Segeltörns. Diesen hier aber sahen wir mit gemischten Gefühlen und wollten daher gerne darüber berichten.


Blauwasser Kojencharter

Der Kontakt wurde aufgenommen über handgegenkoje.de mit Elke. Netter Kontakt, die nötigsten Informationen wurden per E-Mail ausgetauscht. Auf dem Kojenchartervertrag konnte man u.A. mit Unterschrift bestätigen, ob die eigene Telefonnummer der restlichen Crew mitgeteilt werden darf. Wir wollten das nicht und haben an dieser Stelle nicht unterschrieben - die Telefonnummer war dann trotzdem für alle zu lesen in der Rundmail. Hinsichtlich Datenschutz bedenklich. Die Kommunikation mit dem Skipper schien nicht glatt zu laufen - ihm fehlte die finale Crewliste samt Ankunftszeiten.


Das Boot

Unser Boot war die 'Indigo', wie uns der Skipper erzählte das Eignerboot vom Mit-Geschäftsführer Bernd von Blauwasser Kojencharter. Sie war seetüchtig, hatte ausreichend Küchenutensilien, ein Dingy samt Außenborder und sämtliche notwendige Sicherheitsausstattung. Bei unserer Ankunft war sie sowohl an Deck als auch im Innenraum verdreckt (Krümel, Haare etc. - was eben so an-bzw. abfällt in einer Woche an Bord). Scheinbar noch von der vorherigen Törnwoche. Ein Crewmitglied, das eher angekommen war, bestätigte uns auch den Verdacht, dass keine Putzfrau zwischendurch an Bord gereinigt hatte. Die Matratzen in unserer Kabine waren fleckig und durchgelegen. Es wurde vorab von Blauwasser kommuniziert, dass Bettzeug samt Laken notwendig sind. Das Boot wirkte insgesamt an vielen kleinen Stellen abgenutzt - so ließen sich Vorhänge in unserer Kabine nicht schließen, da die Druckknöpfe abgerissen waren. Das Licht in einem der Bäder hatte einen Wackelkontakt. Mehrere Haltegriffe am Dingy waren abgerissen und lose - hier musste man aufpassen, welche man nutzte.


Der Skipper

Wohl der kontroverseste Part der Reise. Unser Skipper war Frank, Ende 50, Kettenraucher, hoch gebildet. Er hat uns in die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen unterwiesen, hat uns technische Hintergründe zu Boot und dem Segeln erklärt und auch stets darauf geachtet, ob noch Unklarheiten bestehen, um diese auszuräumen. Entscheidungen zum Törnablauf hat er generell dem demokratischen Votum der Crew überlassen, seine professionelle Meinung als Skipper aber natürlich eingebracht. Frank ist jemand, mit dem man intelligente und philosophische Gespräche führen - oder aber saufen und niveauloseste Witze vom Stapel lassen kann. Bei unserem Törn war durch die Crew-Mehrheitsverhältnisse (mit einer sich kennenden Gruppe mittfünfziger Kerle) dann eher letzteres der Fall. Dadurch, dass diese Männergruppe komplett aus Rauchern bestand, gab es praktisch keinen Moment, an dem nicht eine Kippe im Cockpit brannte. Gerade für Nichtraucher war das ziemlich unangenehm und man musste sich das eine oder andere mal aus dem Cockpit aufs Vorschiff zurückziehen. Wir haben diesbezüglich mit Frank geredet. Er hat das Thema vor der Crew angesprochen (rauchen nur am Heck, auf gar keinen Fall unter Deck), nur um zwei Tage später selbst regelmäßig im Niedergang stehend zu rauchen. Es wurden abends/nachts die 60er/70er-Musik der Herren aufgelegt und herzhaft mitgegrölt. Wir wurden vom Skipper als Spießer bezeichnet, weil wir eben nicht mit 4 dauerrauchenden Kerlen deren Jugendmusik abfeiern wollten. Das machte uns vor allem die Abende unangenehm. Des weiteren konnte man bei der Wärme kaum die Kabine lüften, da oft nicht etwa frische Seeluft, sondern Zigarrettenrauch und Asche durchs Fenster kam. Für dieses Verhalten regelrecht geschämt habe ich mich, als wir im Hafen von Bonifacio lagen und bis spät in die Nacht mit Abstand das lauteste Boot waren. Ich hatte eigentlich gelernt, dass man in Häfen Nachtruhe einhält und andere Segler respektiert. Unser französischer Liegenachbar kam nachts an Deck, beschwerte sich und wurde prompt von unserer Crew - der Skipper allen voran - beleidigt und geschmäht ("schei** Franzose", anzügliche Witze über seine Frau...). Insgesamt waren während des Törns Franzosen-und 'Neger'-Witze und -Schmähungen keine Seltenheit. Ich kann mir vorstellen, dass Frank auf anderen Törns, bei anderen Crew-Mehrheitsverhältnissen, sehr viel angenehmer ist. Leider haben wir diesen Törn nun eben so erlebt.


In der Kombination (Boot, Skipper, Crew), in der wir diesen Törn erlebt haben, können wir ihn nicht weiterempfehlen.

Bewertung abgegeben am 15.09.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Törn im März 2018, Karibik Südroute
  • Törn im März 2018, Seegebiet/Strecke: Karibik

Wir waren mit Blauwasser Kojencharter und der INDIGO auf dem Törn Karibik-Südtörn und es hat ganz, ganz viel Spaß gemacht. Skipper Bernd hat uns viele interessante Buchten und versteckte Plätze gezeigt und wir sind viel gesegelt. War ja auch ordentlich Wind! Mehr als sonst in der Karibik.
Die "Hafenstädte" und Naturerlebnisse (Wasserschildkröten, Delfine) haben uns auch sehr gut gefallen.
Das Bordleben mit einem entspannten und sehr kompetenten Skipper wie ihm und unserer ebenso entspannten Crew hat super funktioniert. Wir hatten immer viel Spaß miteinander und haben viel gelacht. Und manchmal auch einfach nur faul `rumgehangen und die Sonne und die Ruhe auf dem Meer genossen.
Und gelernt haben wir auch noch ganz viel, über die Karibik, übers Segeln und über die Seefahrt ganz allgemein …
Vielen Dank für Alles. Ich habe mich übrigens schon für den Spätsommer auf Sardinien bei Blauwasser-Kojencharter angemeldet – Segeln kann eben doch süchtig machen!
Sonnige Grüße ;-)))
Birgitt

Bewertung abgegeben am 01.05.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Blauwasser Kojencharter, rundum Perfekt
  • Törn im März 2018, Seegebiet/Strecke: Karibik Südroute

Traumbericht Karibik – einfach törnhaft schön!! Törnbericht Karibik.odt

Törnbericht 03.03. - 17.03.2018 Karibik, 370 Seemeilen auf der INDIGO, mit Blauwasser-
Kojencharter und Bernd Schöps.

Eins vorab: Es war ein toller Törn, mit einem sehr gepflegten Boot. Bernd ist ein super Skipper,
immer entspannt, immer fröhlich, sehr offen und seemännisch absolut souverän. Das Revier ist
wunderschön, mit traumhaften, oft von Palmen gesäumten Stränden in Weiß, Gold und Schwarz.
Das Wetter ist tropisch, aber durch den stetigen Wind, auch sehr angenehm. Jeden Tag gibt es
ungefähr zwei Minuten (Quoten-) Regen, meist nachts. Und das Wasser!! Es gibt alle Farben, von
dunkelblau bis smaragdgrün und immer 27° bis 28° Grad!
Auf Wunsch aller Crewmitglieder nehmen wir entgegen der ursprünglichen Planung die Südroute,
wegen angesagtem „Schietwetter“ im Norden. Wir werden die legänderen „Windward Islands“
erkunden.
Anreise am 02.03.2018
Wir, Yvone, Birgitt und Uwe sind schon einen Tag früher angereist und haben bei gefühlten 30°
Grad von Muriel, unserer B&B-Gastgeberin erfahren, daß es zur Zeit ganz schön kalt ist, auf
Martinique und, daß im Norden der Karibik richtig schlechtes Wetter zu erwarten ist. Das bestätigt
auch der „Windfinder“. Deswegen wollen wir lieber nach Süden segeln.
Bei Muriel trinken wir unseren ersten, nein unseren ALLER-ersten „ti-Punch“ und fallen dann nach
einem super leckeren Abendessen mit Accras, Fisch, Chicken und gebackenen Bananen einfach nur
noch ins Bett.
Air France hat leider unser Gepäck verschlampt, aber wir behelfen uns, ganz nach Bernd`s Motto:
In der der Karibik braucht man nur `ne Badehose, FlipFlops und gute Laune ....
03.03.2018
Muriel fährt mit uns zu einem Einkaufszentrum in der Nähe, wo wir alles Notwendige einkaufen
(vor allem FlipFlops, Bikini und Badehose) und bringt uns dann nach Le Marin zum Hafen. Mit
Bernd, unserem Skipper sind wir an „Ponton7“, direkt neben der „Mango Bar“ verabredet:
Bernd holt uns ab, in Badehose, T-Shirt, FlipFlops, struppige blonde Haare, braun gebrannt,
verschmitztes Lachen im Gesicht ... wir fühlen uns sofort wohl an Bord – alles ist gut.
Und hier beginnt nun endgültig unser Karibik-Urlaub. Es gibt noch viel Palaver wegen dem immer
noch fehlenden Gepäck (und Birgitt bekommt ihres tatsächlich erst in Düsseldorf, nach dem Urlaub
wieder zurück) aber die Sonne, das Meer, die Karibik, die wundervollen Buchten und nicht zuletzt
der super entspannt und sehr professionell geführte Törn, lassen uns alles das vergessen ... immer
nach dem Motto: Badehose, FlipFlops und gute Laune, mehr braucht man hier nicht!
Törn-Alltag
Bernd geht mit uns im örtlichen Supermarkt einkaufen. Vorher nehmen wir noch ganz entspannt
einen Cocktail und einen kleinen Snack zu uns und reservieren den Tisch für unser Abendessen, im
„Ti Toques“. Zu viert (der Rest der Crew ist noch nicht eingetroffen) schieben wir dann zwei große
Handkarren mit unseren Einkäufen zur INDIGO. Gemeinsam verstauen wir alles an Bord, genießen
unser erstes Bordbier und gehen dann zum Abendessen. Die beiden anderen Crewmitglieder haben
sich für den späteren Abend angekündigt. Einer der beiden kommt noch rechtzeitig zum Essen und
Max aus der Schweiz kommt erst an, als wir schon wieder an Bord sind.
Bei Yvonne, Birgitt und mir macht sich der „Jetlag“ bemerkbar – einen Absacker noch und dann ab
in die Koje.
04.04.2018

Zum Glück sind alle einverstanden, noch einen Tag, vor Anker, in der Bucht von „St. Anne“ vor Le
Marin zu verbringen, weil Air France für den Abend unser Gepäck angekündigt hat. Leider kommt
nur mein Koffer an. Birgitt muss sich also die nächsten zwei Wochen irgendwie behelfen. Naja,
zum Glück ist es kein Arktis-Törn ...
05.03.2018
Anker auf!! Wie geplant starten wir schon sehr früh – schließlich wollen wir den verloren Tag
wieder aufholen. Es gibt einen Kaffee „auf die Hand“ und dann frühstücken wir auf See. Wir
müssen sowieso noch ein paar Seemeilen unter Motor fahren um unsere Batterien zu laden. Bei
30°C verbrauchen vor allem die zwei Kühlschränke ordentlich Strom.
Und dann werden endlich die Segel gehißt, mit Kurs auf Saint Lucia. Heute liegen gut 40 Seemeilen
vor uns und vom Atlantik schwappt zwischen Martinique und St. Lucia auch noch ein bischen
Seegang herein. Kurz vor St. Lucia zieht ein Schauer durch aber die paar Tropfen trüben unsere
Urlaubsfreude nicht. Yvonne steuert und bekommt halt ein bischen mehr ab als wir, unter`m Bimini.
Nach fünf Minuten ist alles vorbei und garnicht viel später laufen wir in die „Marigot Bay“ ein.
Diese Bucht zieht sich weit in Landesinnere und ist daher sehr sicher und komfortabel zum Ankern.
Und ausserdem traumhaft schön: Berghänge von Buschwerk und Palmen bestanden, einzelne kleine
Häuser mit bunten Dächern und eine kleine Ortschaft mit Anlegesteg. Wir ankern in der Bucht und
nachdem wir alle ausgiebig im 28°Grad warmen Wasser gebadet haben, zaubert uns Edgar in der
Pantry ein Risotto mit Gemüse. Nach dem Essen fahren wir dann mit dem Dinki in`s Dorf.
Nachdem wir beide Straßen der Ortschaft erkundet haben, kaufen wir noch Brot für den nächsten
Tag und verlaufen uns dann in`s „Chateau Mygo“, am Anleger, wo eigentlich immer (also immer!)
Happy Hour ist und trinken ein paar Cocktails:
Max trinkt zwei „Mai Tai“
Bernd und Yvonne trinken je zwei „Planteur“
Birgitt trinkt zwei „Mojhitos“
Ich trinke zwei „Pina Colada“ (auf die hatte ich mich schon so lange gefreut)
Ganz ehrlich? Wir wussten nicht, dass es wirklich zwei(!) Cocktails pro Person gibt, bei der „Happy
Hour im „Chateau Mygo“.
Zurück an Bord. Ich schlafe so gut wie schon seit Wochen nicht. Ist es das sanfte Wiegen des
Bootes und das Glucksen der Wellen unterm Rumpf oder sind es die Drinks? Mir doch egal!
06.03.2018
Gut, daß wir pünktlich schlafen gegangen sind – Bernd will pünktlich los und damit hat er ja auch
Recht – wir wollen an unserem nächsten Ankerplatz auch noch was erleben, bevor es dunkel wird.
Wir segeln westlich um St. Lucia herum, passieren die Wahrzeichen der Insel, die beiden „Pitons“,
zwei sehr markante Berggipfel, die auch in der Landesflagge wiedergegegeben sind und genießen
dann die langen Atlantikwellen, um später auf „St. Vincent“ die „Wallilabou Bay“ anzulaufen. Hier
wurde „Fluch der Karibik“ gedreht und die einzige Kneipe in der Bucht befindet sich in den Resten
der Filmkulisse. Gleich daneben residiert die „Einwanderungsbehörde“, wo wir einklarieren.
In der „Pirates Bar“ gibt es ordentliches Essen, „Free WIFI“ und das örtliche Bier „Caribe“.
Wir nehmen von allem was.
Auch wenn die Requisiten des Films schon ein bischen heruntergekommen wirken, fühlt es sich
doch auch ein bischen so an, als wäre man dabei gewesen. Ganz so wie in den vielen schönen
Buchten, in denen man sich manchmal fragt ob man vielleicht doch in einer Postkarte hockt?!
07.03.2018
Und es kommt noch besser! Ab dem späten Vormittag passieren wir Bequia, La Mustique, Canouan,
Union Island und Palm Island, bevor wir östlich von Carriacou die beiden Inselchen „Petite St.
Vincent“ und „Petite Martinique“ ansteuern – ein Traum. Uns bietet sich hier ein sehr sonniges
karibisches Flair, mit weißen, palmengesäumten Stränden und smaragdgrünem Wasser. Und ein
traumhaft schöner Sonnenuntergang, den wir an Bord genießen, in unserer geschützten Ankerbucht.

08.03.2018
Auf geht`s! Wir wollen heute den südlichsten Punkt unserer Reise erreichen:
„Le Phare Bleue“. Und da müssen wir wohl noch ein bischen segeln!
Oohh!! Segeln. Da war doch noch was! Ja, irgendwie sind wir vor dieser grandios schönen
Landschaft, auf diesem wunderschönen Ozean und entlang dieser grünen und manchmal auch
bunten Küsten soviel mit Sehen und Staunen beschäftigt, daß wir kaum über`s Segeln nachdenken,
garnicht wahrnehmen, wie die Zeit verfliegt.
Aber wir segeln. Und Bernd nimmt uns mit, ganz entspannt, mit seiner sehr ruhigen und
entspannten Art. Nimmt uns mit, nicht nur in die Welt der karibischen Inseln, sondern auch in die
Welt des Segelns und der Seefahrt. Und ein kleines bischen nimmt er uns auch mit, in diese
entspannte karibische Welt, mit FlipFlops, Badehose, Sonnenschein, Semannsliedern und dem
unvermeindlichen Reggae.
Heute sichten wir zweimal ein paar Delphine, die uns leider keine große Beachtung schenken und
gemächliche ihre Bahn durch das kristallklare Wasser ziehen.
Am Nachmittag steuern wir „Le Phare Bleue“ an, eine private Marina im Süden von Grenada, wo
ein schweizer Ehepaar sich den Traum von der Karibik verwirklicht hat:
Eine wunderschöne Bucht mit ein paar Stegen, ein mit schweizer Sorgfalt geführtes Resort an Land
und ein aus Europa überführtes Feuerschiff mit (blauem!) Leuchtturm, in dessen Bar regelmäßig
verschiedene Events stattfinden.. Am zweiten Abend tritt eine örtliche Reggae- und Soul-Sängerin
auf, am Piano begleitet vom Inhaber der Anlage.
09.03.2018
Am nächsten Morgen einklarieren: Die einheimische Beamtin arbeit offensichtlich auch mit
schweizer Sorgfalt – es dauert also mehr als eine Stunde, puuhhh. Danach nutzen wir den Tag um
mit dem Bus ein wenig die Insel zu erkunden. Schließlich landen Max, Yvonne, Birgitt und ich in
„St. George`s Town“, der Inselhauptstadt. Schon die Busfahrt dorthin ist ein Erlebnis ... es geht mit
Linksverkehr über holprige Straßen und wo immer jemand an der Straße winkt wird angehalten.
Der Fahrpreis beträgt drei EC (East Carribean Dollar), also etwa einen Dollar pro Person,

unabhängig von der Fahrstrecke. Ich liebe es .... keine Fahrscheinautomaten, kein Waben-
Preissystem .. kein was-weiß-ich ..... es funktioniert.

Wir fühlen uns in „St. George`s Town“ als wären wir in Afrika. Sehr dunkelhäutige Menschen in
den Straßen, chaotischer Verkehr, fremdländische Gerüche und Eindrücke. Aber auf dem Markt, mit
seinen Obst- und Gewürzständen, mit den T-Shirt-Verkäufern und letztendlich auch mit Gauklern
und Bettlern finden wir einen Grillstand mit frischem Huhn und dazu gibt`s das übliche Caribe.
Wir kaufen noch ein paar Dinge ein, die wir auf dem Boot benötigen und fahren dann mit dem sehr
überfüllten Bus zurück zur Marina. Und für ein paar EC extra, bringt uns der Busfahrer sogar bis
zum Resort. Geht doch!
Hier auf Grenada geht Edgar von Bord, er will ein paar Tage auf Grenada verbringen und dann
weiterreisen nach Barbados. Sicherlich auch ein spannendes Ziel, aber auf unserem zweiwöchigen
Törn zu weit weg – schade eigentlich.
10.03.2018
Schweren Herzens verlassen wir „Le Phare Bleue“. Einerseits weil wir uns hier sehr wohl gefühlt
haben und andererseits, weil uns klar wird, daß wir ab jetzt auf dem „Rückweg“ nach Norden, nach
Martinique sind.
Unser heutiges Ziel ist die Tyrell Bay auf Carriacou und es liegen eine Menge Seemeilen vor uns.
Gut, wir wollten bis an die Südspitze von Grenada. Wären wir in den Grenadines geblieben, hätten
wir weniger Seemeilen machen müssen. Aber auch wenn der Wind und die See es uns heute ein
wenig schwer machen, erreichen wir doch Carriacou. Als wir jedoch in der Abenddämmerung in die

Tyrell Bay einlaufen, liegen dort soviele Schiffe vor Anker, daß Bernd einfach wieder aus der Bucht
fährt und dann ankert die INDIGO wenig später vor „Sandy Island“, einer winzigen Insel, mit der
den Skipper eine ganz persönliche Geschichte verbindet. Aber das soll er euch eines Tages mal
selber erzählen .... traumhaft schön sind Sandy Island und diese Bucht jedenfalls!!
11.03.2018
Heute abend möchten wir im „Tobago Cays Marine Park“ ankern, schnorcheln, Meeresschildkröten
beobachten, baden .... Bernd hat uns schon gesagt, dass wir wohl an einer Boje festmachen werden.
Aber nur an einer Boje von „Kojak“, so nennt sich einer der „Gastronomen in dieser Bucht.
Kojaks Gastronomie besteht aus ein paar klapprigen Bänken am Strand unter Palmen und aus dem
besten Lobster, den ich je gegessen habe. Super gewürzt, leckere Beilagen und fangfrisch vom eher
einfachen Grill. Lecker!!!
Und vor dem Abendessen schnorcheln mit Meeresschildkröten. Wunderschöne Fische am Riff und
dann ein kaltes Caribe ... was will man mehr?!!
12.03.2018
Segeln in der Karibik ist ein Traum, aber jeden Morgen fällt es einem auf`s Neue schwer, diese
wunderschöne Bucht oder jenen winzigen Hafen wieder zu verlassen – eigentlich müsste man viel
mehr Zeit an diesen paradisischen Orten verbringen. Gut, wir segeln unserem nächsten Ziel
entgegen: Kearton`s Bay auf St Vincent. In dieser Bucht gibt es Platz für drei Boote und im „Rock
Side Café“ von Rosi und Orlando, dem winzigen und einzigen Restaurant gibt es Platz für drei
Crews. Man meldet sich per Funk an, macht an zwei der sechs Bojen fest (hier liegt man an je einer
Boje am Bug und am Heck) und wird dann zum Dinner abgeholt. Vor dem wirklich leckeren Dinner
genießen wir einen Drink und im Licht der untergehenden Sonne den traumhaft schönen Blick über
die Bucht und auf die INDIGO.
13. - 15.03.2018
Der bis dahin ungewöhnlich kräftige Wind schwächt sich allmählich ab. Allerdings bleibt zwischen
den Inseln immer noch etwas alter Seegang und das Segeln bei 4 bis 5 Bft, unter strahlend blauem
Himmel macht wahnsinnig viel Spaß. Bernd lässt uns vieles an Bord machen, erwähnt nur schon
mal, wenn wieder jemand geträumt hat am Steuer. Und so segeln wir die nächsten Tage ganz
entspannt nach Norden. Wir ankern in seichten Buchten. Wir schwimmen am Abend und kochen
dann gemeinsam, bevor wir mit ein paar Caribe oder einem guten Wein den Tag ausklingen lassen.
Am vorletzten Nachmittag erreichen wir dann die legendäre „Rodney Bay“. Diese weite Bucht mit
verhältnismäßig großem Hafen und ein bischen Infrastruktur ist alljährlich im Dezember das Ziel
aller Teilnehmer des „ARC“. Dann liegen hier fast 200 Yachten und überall wird gefeiert und sich
über die erfolgreiche Atlantik-Überquerung gefreut. Aber auch an diesem Nachmittag im März ist
die Bucht recht gut besucht. Wir ankern und fahren dann mit dem Dinki in die „Stadt“. Wir müssen
noch ein wenig einkaufen und alle nutzen das WIFI in der Hafenbar.
16.03.2018
Schweren Herzens verlassen wir die Rodney Bay zu unserem letzten Schlag. Wir wollen, nein, wir
müssen zurück nach „le Marin“ auf Martinique. Obwohl nun unser Traumurlaub dem Ende
entgegen geht wird es wieder ein toller Segeltag. Alle sind etwas ruhiger als sonst, lassen vielleicht
noch einmal die vielen Eindrücke dieser Segelreise Revue passieren ...
Tanken, anlegen schon mal ein bischen aufklaren, ein paar Sachen packen und dann eine letzte
gemeinsame Pizza im „Ti Toques“ .... auf See wächst man doch ganz schön zusammen – es war ein
toller Törn, ein ganz besonderes Erlebnis und ganz viel Schönes, das wir mit nach Hause nehmen.
17.03.2018
Nun heißt es Abschied nehmen von der INDIGO und von Yvonne, Max und Bernd ... wir kommen
wieder, versprochen.

Wir dürfen noch drei Tage auf Martinique verbringen. Wir haben uns ein kleines Cabrio gemietet
und werden im „Petit Nid“ von Francoise, einer kleinen, privaten Unterkunft in Morne des Esses,
im Norden der Insel übernachten und noch ein wenig den Urwald und die „Montagne Pelee“
erkunden.
P.S.: Birgitts Koffer konnten wir dann in Düsseldorf in Empfang nehmen – Ende gut ....
Uwe Hartlieb

Bewertung abgegeben am 07.04.2018 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Mallorca zum Segeln ein Traum - ein Törn mit großen Schönheitsfehlern
  • Törn im September 2017, Seegebiet/Strecke: Mallorca

Im September 2017 bin ich 1 Woche mit Skipper Hartmut vor Mallorca gesegelt.
Hartmut ist ein sehr erfahrener und entspannter Skipper, der das Revier sehr gut kennt.
Die SeaStar hat gute Jahre gesehen und ordentlich in Schuß, es müssten einige Reparaturen durchgeführt.
Kurzfristig -2 Tage vorher- bekam ich die Info, daß ich der einzige Passagier bin, der Törn durchgeführt wird und die Bordkasse 40/60 aufgeteilt wird. Dank Hartmuts Zusammenarbeit haben wir die Kosten einigermassen im Auge behalten.
Es gab allerdings immer wieder grundlegende Diskussionen rund um die Abrechnung der Bordkasse zwischen Eigentümer und Skipper, die ich als wenig professionell und unangenehm empfunden habe. Wichtige organisatorische Fragen waren nicht sauber geklärt, Zahlung der Liegegebühren als Beispiel.
Der traurige Höhepunkt des Törns war gleich zum Start, als ich an der Marina eintraf und feststellen musste, dass die Yacht nicht gereinigt wurde. Ich fand ein verschmutztes Boot vor, sowohl an wie auch unter Deck. Bilder erspare ich Euch. Ich hätte keinen Fuss in Bad/Toilette noch in die Kabine gesetzt. Skipper Hartmut kam spät und durfte dann am Samstag Abend eine Reinigungskraft organisieren. Es hat dann bis Samstag Spätabend gedauert bis das Schiff wieder sauber war.
Mit Hartmut würde ich jederzeit wieder segeln gehen.
Die unsäglichen Diskussionen um die Bordkasse sowie das verschmutzte Boot und das "Krisenmanagement" seitens des Eigentümers hinterlassen einen faden Beigeschmack.

Bewertung abgegeben am 18.09.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Toller Törn, fehlende Transparenz
  • Törn im Juni 2017, Seegebiet/Strecke: Rund Mallorca

Ich bin vom 10. bis 17.06.2017 auf der Sea Star unter Skipper Hartmut rund Mallorca gesegelt.
Traumhaft schön, wenn man den touristischen Teil der Insel sowie Lärm und Abgase des Flughafens, die in der Bucht von Palma de Mallorca scheinbar allgegenwärtig sind, hinter sich gelassen hat.
Skipper Hartmut ist kompent und die Ruhe selbst. Die Sea Star nicht die neueste Yacht, aber gut in schuss und gut ausgestattet.
480 € sind für eine Woche nicht zu viel. Das Problem lag in der Bordkasse. Wir Waren nur zwei Passagiere an Bord in dieser Woche. Alleine die Liegegebühren in einer Marina betragen aber mindestens 100 € pro Tag.
Es ist zwar positiv, das Blauwasser eine Garantie für die Durchführung der gebuchten Törns gibt. Das wir bei dem Törn nur zwei Passagiere sind, haben wir erst kurz vor dem Törn auf Anfrage erfahren.
Deshalb bitte mehr Transparenz, damit man weiss, welche Kosten auf einen zukommen!
Grosses Lob für Skipper Hartmut, der geholfen hat, dass es nicht noch teurer für uns wurde...

Bewertung abgegeben am 22.07.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Toller Skipper und richtig feines Schiff machten mir meinen Urlaub zum Hochgenu
  • Törn im Juni 2017, Seegebiet/Strecke: Sardinien/Korsika

Alle Jahre erlaubt mir meine Familie ein oder zwei Wochen Auszeit,um meiner Segelleidenschaft zu frönen. Schon im Herbst und Winter suche ich mir meine Koje und Charter nach eigenen Kriterien aus. Dabei spielt Sympathie des Anbiezers bei Erstkontakt, das Können des Skippers,sowie das Schiff an sich eine Rolle. So habe ich über die Jahre viele Anbieter kennen lernen dürfen und gelernt mir eine Meinung zu bilden.
Was nun diese Bewertung angeht, so ist es mir ein echtes Anliegen zu sagen..."Danke Skipper Bernd, Danke Blauwasser Kojenchartet- und - Danke BEE BEE"
Das war ein lehrreicher Törn mit einem freundlichen Skipper von Format, mit enormem Können, auf einem super Schiff,das gepflegter und in einem besseren Zustand nicht sein hätte können.
Bis kommendes Jahr- ich komme gerne und sicher wieder

Bewertung abgegeben am 08.07.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

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Schiff untauglich, Törn abgesagt, Geld einbehalten
  • Törn im Mai 2017, Seegebiet/Strecke: Atlantik

Die Segelyacht befand sich in desolatem Zustand und wurde mit teils unerfahrener Crew über den Atlaktik (West-Ost) geschickt. Unterwegs kam ständig Wasser ins Schiff, der Motor fiel komplett aus und vieles mehr. Der Crewwechsel in Horta konnte nicht stattfinden, weil das Schiff nicht mehr seetüchtig war. Der Preis für die Kojencharter wurde trotz Absage des Törns durch den Anbieter nicht zurück erstattet. Kriminell.

Bewertung abgegeben am 04.05.2017 von einem Benutzer ohne Benutzername

Stellungnahme des bewerteten Inserenten:

Wir nehmen Bezug auf den Eintrag vom 04. Mai 2017. Leider ist es heute möglich, dass jeder Unwahrheiten ins Netz stellen kann. Unsere Yachten bei Blauwasser Kojencharter sind in einem sehr guten Zustaunt. Die Yachten sind alle von der BG-Verkehr für weltweite Fahrt abgenommen(alle 2 Jahre). Die Skipper haben die nötigen Segelscheine und langjährige Erfahrung um solche Törn fahren zu können. Unsere Skipper würden auch keine Yachten im schlechten Zustand übernehmen. Es kann bei einem Törn passieren, dass ein Schaden auftritt(in dem Fall: Anlasser defekt), sowie können wir auch nicht Wind und Wetter beeinflussen. Schade ist das sich der Kunde, speziell dieser Kunde, sich im Vorfeld schlecht oder gar nicht informiert hat, was er eigentlich gebucht hat(kein Törn auf der "Aida"). Unsere Kunden haben den vollen Törnpreis erstattet bekommen und es tut uns hier aufrichtig Leid, dass es erst nach 6 Tagen weiter gehen konnte. Hier nochmal ein Dank, die dennoch weiter gefahren sind. Kriminell ist es, anonym Dinge ins Netz zu setzen die nicht der Wahrheit entsprechen. Wir wünschen allen unseren Kunden einen schönen Segelurlaub bei Blauwasser Kojencharter. Elke Schöps

Stellungnahme abgegeben am 30.06.2017

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